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Können den Saisonstart kaum erwarten: stehend von links TCW-Präsident Rainer Hell, Pascal Meis, Marko Lenz, Denis Gremelmayr, Andre Wiesler, Alexander Flock, Tim Rühl, Thomas Hell und Trainer Laszlo Laszlo. Vorne von links Holger Fischer, Felix Wild, Patrick Sell, Christian Koch und Tom el Sefadi. Foto: Ketterl
Können den Saisonstart kaum erwarten: stehend von links TCW-Präsident Rainer Hell, Pascal Meis, Marko Lenz, Denis Gremelmayr, Andre Wiesler, Alexander Flock, Tim Rühl, Thomas Hell und Trainer Laszlo Laszlo. Vorne von links Holger Fischer, Felix Wild, Patrick Sell, Christian Koch und Tom el Sefadi. Foto: Ketterl
15.07.2016

Die Messlatte liegt hoch: Tennis-Zweitligist Wolfsberg will die jüngsten Erfolge bestätigen

Pforzheim. Die Verantwortlichen des TC Wolfsberg freuen sich, dass die heiße Phase der Tennis-Saison gekommen ist. Nachdem das TCW-Team in der zweiten Bundesliga Süd nun zweimal hintereinander die Vizemeisterschaft geholt hat, verspüren die Pforzheimer große Lust, erneut vorne mitzumischen.

„Wir wollen unter die ersten drei kommen“, sagt Teammanager Thomas Hell. Wie seit eh und je weist er darauf hin, wie ausgeglichen das Feld ist, doch da er das bewährte Team halten und noch verstärken konnte, gibt es keinen Grund, tief zu stapeln. Also schlägt auch Club-Präsident Reiner Hell vergleichsweise forsche Töne an: „Ich erwarte eine spannende Saison mit harmonischen Spieltagen und natürlich mit einem guten Ende für uns.“ Auch aus seiner Sicht ist die grandiose Saison 2015 mit sechs Siegen in acht Spielen der Maßstab.

Wie die meisten Konkurrenten meldet der TCW von Position eins bis fünf ausländische Spieler. Klar ist aber, dass das Pforzheimer Team von Trainer Laszlo Laszlo auch weiter überwiegend mit Deutschen antritt. Unter den Spielern, die den festen Stamm bilden, hat Pascal Meis Marko Lenz als Nummer eins abgelöst. Die Nummer drei der deutschen Spieler im TCW-Kader ist Matthias Wunner, der 2015 noch dem Erstliga-Team des 1. FC Nürnberg angehörte.

Wie vor einem Jahr ist der TV Reutlingen der erste Gegner des TCW. Ob sich die Pforzheimer erneut gegen die Schwaben durchsetzen, ist ungewiss. Klar ist allerdings, dass ein Sieg viel wert wäre, denn Teammanager Hell hat keinen Zweifel daran, dass der letztjährige Siebte Reutlingen ganz oben einzuordnen ist: „Die sind auf dem Papier viel besser“, sagt er. Angeführt wird das Reutlinger Team vom Niederländer Thiemo de Bakker. Bekannt ist aber vor allem die Nummer zwei: Der 36-jährige Stuttgarter Michael Berrer.

Was die weiteren Teams angeht, nimmt Hell keine Einordnung vor. Aus seiner Sicht gibt es selbst unter den drei Liga-Neulingen (Spvgg Hainsacker, BASF TC Ludwigshafen, TC Amberg am Schanzl) keine Mannschaft, die abfällt.

Nach zwei Auswärtsspielen ist am Freitag, 29. Juli, um 13 Uhr Hainsacker in Pforzheim zu Gast. Am Sonntag, 31. Juli, um 11 Uhr kommt dann ein Team mit starkem slawischen Einschlag, der Vorjahresdritte BW Dresden-Blasewitz. Die weiteren beiden Heimspiele folgen erst zum Saisonabschluss. Am Freitag, 12. August, um 13 Uhr gastiert der TC Großhesselohe auf dem Wolfsberg. Dieser Club meldet an Nummer eins Marco Chiudinelli, der 2014 mit der Schweiz den Davis Cup gewann. „Die Großhesseloher haben nun schon vier Jahre hintereinander gegen uns verloren“, berichtet Thomas Hell: „Das hätten sie früher nicht für möglich gehalten. Deshalb versuchen sie gegen uns inzwischen auf den Platz zu bringen, was geht, weil sie uns mal wieder schlagen wollen.“ Abgerechnet wird am Sonntag, 14. August, wenn der TCW um 11 Uhr noch die als Nachrücker aufgestiegenen Amberger erwartet.

Der komplette Spielplan ist im Internet unter dtb.liga.nu zu finden.