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Landet der VfB im gesicherten Mittelfeld, ist Sportvorstand Robin Dutt schon zufrieden. Naupold
Landet der VfB im gesicherten Mittelfeld, ist Sportvorstand Robin Dutt schon zufrieden. Naupold
31.03.2016

Die Zeit der Erholung ist vorbei: Für den VfB-Stuttgart gibt es zum Ende viel zu tun

Kaum lässt die Anspannung ein bisschen nach und man hat ein paar Tage Zeit zur Erholung, wird man oft krank. Und so hat sich VfB-Sportvorstand Robin Dutt über die Osterfeiertage einen grippalen Infekt eingefangen. Die Zeit der Erholung ist vorbei, Dutt beschäftigt sich unter anderem mit dem Auswärtsspiel des Stuttgarter Fußball-Bundesligisten am Samstag (15.30 Uhr) beim SV Darmstadt 98.

„Das ist eine große Herausforderung“, sagt Dutt vor dem Spiel beim Aufsteiger: „Darmstadt hat eine Reihe gestandener Bundesligaspieler. Das Team ist eine gefährliche Mischung.“

In der jetzigen Lage sind die direkten Duelle laut Dutt „besonders wichtig“. In Darmstadt ist seiner Meinung nach vor allem eines gefragt: Kampf- und Willensstärke. „Das sind die Grundvoraussetzungen. Wir haben kämpferische Qualität und müssen die abrufen“, sagt Dutt, der den VfB im Bereich technischer Fertigkeiten im Vorteil sieht. „Das kann unter Umständen das Zünglein an der Waage sein.“

Die Lage des VfB hat sich durch die 0:2-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen wieder etwas verschlechtert. Dutt sieht jedoch keinen Grund zur Panik. „Der große Vorsprung ist zwar geschmolzen. Aber wir haben eine andere Situation als im Herbst. Wir haben eine Ausgangssituation, mit der wir leben können. Unser Ziel ist nach wie vor ein gesicherter Mittelfeldplatz.“

Fehlen wird am Samstag der gesperrte Innenverteidiger Georg Niedermeier. Für ihn dürfte der bosnische Nationalspieler Sunjic zum Einsatz kommen. „Ein Gegner wie Darmstadt ist für ihn wie gemalt“, meinte Dutt und denkt vor allem an die Kopfballstärke des wuchtigen Abwehrspielers. „Wir haben in Toni Sunjic, Timo Baumgartl und Federico Barba drei Optionen“, sagte er und versicherte, dass dieses Trio auf jeden Fall im Kader stehen werde. Der Gegner wird auf Mittelfeldspieler Jan Rosenthal ( Adduktorenbeschwerden) verzichten müssen.

In Stuttgart muss Dutt mit Blick auf die Personalplanungen für die kommende Saison mit einigen Spielern über Vertragsverlängerungen sprechen. Die Gespräche mit Niedermeier beispielsweise verliefen „gut“, bestätigte der Sportvorstand, was den Schluss nahelegt, dass sich beide Seiten weitgehend über eine Verlängerung einig sind. Über weiter Verhandlungen wollte sich Dutt nicht äußern. „Wir sind in einer Phase, in der wir Punkte holen müssen und keine Personalien bekanntgeben.“ Das gilt auch für Timo Werner. Der machte nach dem Leverkusen-Spiel Aussagen, die auch als Abwanderungsgedanken interpretiert werden konnten. Auf Spekulationen wollte sich Dutt gar nicht erst einlassen. „Zu Timo Werner ist alles gesagt. Er kann sich voll auf die nächsten Spiele konzentrieren“, sagte er.