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Olympiasieger Dieter Baumann tritt am 14. Oktober in Kieselbronn auf. Foto: dpa
Olympiasieger Dieter Baumann tritt am 14. Oktober in Kieselbronn auf. Foto: dpa
20.09.2017

Dieter Baumann: „Ganz spontan würde ich es mal mit Training probieren“

Im PZ-Interview spricht Olympiasieger Dieter Baumann über den Laufsport, Zuschauerzahlen und sein Gastspiel in Kieselbronn mit „Die Götter und Olympia“.

PZ: Hallo Herr Baumann, Sie treten am 14. Oktober in Kieselbronn mit Ihrem Programm „Die Götter und Olympia“ auf. Bereits vor fünf Jahren waren Sie mit Ihrem Programm „Körner, Currywurst, Kenia“ in Kieselbronn. Erinnern Sie sich noch an diesen Auftritt und an das Publikum, das ja aus der ganzen Region nach Kieselbronn kam?

Dieter Baumann: Natürlich erinnere ich mich an den Auftritt in Kieselbronn. Es war eine tolle Stimmung in der Halle und wir, mein Publikum und ich auf der Bühne, hatten einen richtig netten Abend.

PZ: Wie viele Zuschauer haben Ihr neues Programm „Die Götter und Olympia“ bisher gesehen?

Dieter Baumann: Schwierig. Eine Frage für Mathematiker. Seit vier Jahren toure ich durch die Lande, trete circa 50 Mal im Jahr auf und habe im Schnitt 100 Zuschauer, das macht, Moment, . . . bin ja Läufer, kein Mathematiker . . .

PZ: Wie setzt sich Ihr Publikum zusammen, hauptsächlich Läufer oder Sportler?

Dieter Baumann: Ja, ich denke schon. Ich spielte mal in Bad Urach, da fragte ich: wer ist Läufer? Da gingen aber nur zehn Finger hoch. Ein Zuschauer rief: Am Rollator oder ohne? Ein Brüller ging durch den Saal und der Abend lief wie von allein.

PZ: Wenn ich einem Freund, der sportlich nicht so interessiert ist, eine Eintrittskarte für Ihren Auftritt schenken möchte, werden Sie auch ihn zum Lachen bringen?

Dieter Baumann: Aber selbstverständlich. Wahrscheinlich lacht Ihr Freund mehr als Sie selbst. Denn eines brauchen die Läuferinnen und Läufer schon: Sie müssen auch mal über sich selbst lachen können.

PZ: Und wie steht es mit den Zuschauern aus, die bereits vor fünf Jahren in Kieselbronn bei „Körner, Currywurst, Kenia“ zu Gast waren, werden die wieder genauso begeistert sein?

Dieter Baumann: Moment jetzt hab ich’s: Vier mal 50 ist 200 mal 100 sind... ach doch nicht.

PZ: Haben Sie den Läufern der Volkslaufserie noch einen „Geheim-Tipp“ vom Profi wie man seine Form steigern kann?

Dieter Baumann: Ganz spontan würde ich es mal mit Training probieren. Doch, könnte klappen.

PZ: Anlass Ihres Auftritts ist ja das Jubiläum 15 Jahre Volkslaufserie. Sie kennen sich in der Läuferszene bestens aus. Gibt es viele solche Serien, die auf 15 Jahre oder mehr zurückblicken können oder anders gefragt: Ist das ein Grund zum Feiern oder eher selbstverständlich, dass es eine Serie so lange gibt?

Dieter Baumann: In meinem Olympia-Stück dürfen die Zuschauer das Stück mitgestalten, indem sie Fragen stellen können. Ich versuche, dazu einen Sketch zu bauen. Diese Frage bitte unbedingt am 14. Oktober stellen. Ich bin mir sicher, das wird dann ein super Abend.

PZ: Herr Baumann, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit zur Beantwortung unserer Fragen genommen haben. Ihr Publikum im Raum Pforzheim – Calw, dem Einzug der Volkslaufserie, freut sich riesig, „seinen Olympiasieger“ am 14. Oktober in Kieselbronn begrüßen zu dürfen.

Dieter Baumann: Sehr gerne und ich freue mich, Ja jetzt hab ich’s. Es war 2000 Zuschauer, stimmt oder?