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Lea Dürr vom TTC Dietlingen hat trotz der Niederlagenserie die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Regionalliga noch nicht aufgegeben. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
Lea Dürr vom TTC Dietlingen hat trotz der Niederlagenserie die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Regionalliga noch nicht aufgegeben. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
02.11.2016

Dietlinger Tischtennis-Damen weiter sieglos - TTC Tiefenbronn weiter vorne dabei

Während Kleinsteinbach/ Singens Asse in der Tischtennis-Badenliga beim Spitzenreiter TTC Singen nach aufopferungsvollem Kampf einen Punkt entführten, gingen Dietlingens Frauen in der Regionalliga Südwest auch bei der DJK Offenburg II leer aus. Dagegen mischt der TTC Tiefenbronn dank eines 8:4-Erfolges über die TTG Neckarbischofsheim in der Verbandsklasse Süd der Frauen weiter vorne mit.

Männer

TTC Singen – TTG Kleinsteinbach/Singen 8:8. Nachdem Dujakovic/Hrnic und Schweizer/Rajkovaca die Pfinztäler in den Doppeln mit 2:1 in Führung gebracht hatten, glich Singens walisischer Nationalspieler Adam Robertson aus, ehe sich Dejan Dujakovic, Michael Schweizer sowie Ilija Rajkovaca von ihrer besten Seite zeigten und der TTG einen 5:3-Vorsprung verschafften. Wer allerdings dachte, dass die Hausherren nun angezählt seien, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Frank Brugger, der starke Robertson, Niko Vasdaris und Stefan Goldberg behielten in den folgenden vier Duellen jeweils die Oberhand und drehten somit den Spieß um. Doch dann unterstrich Kleinsteinbach/Singens Auswahl einmal mehr ihre unbändige Willenskraft.

Schweizer rang Ex-Bundesligaakteur Loss mit 3:2 nieder, bevor Rajkovaca die knappe Niederlage Valentins gegen den unbequemen Brugger wieder wettmachte, auf 7:8 verkürzte und das finale Doppel erzwang. In diesem wuchsen Dujakovic/Hrnic dann über sich hinaus und retteten ihrer Truppe mit einem 7:11-, 11:5-, 6:11-, 13:11- und 11:9-Triumph über das favorisierte Duo Robertson/Goldberg einen wertvollen Zähler. „Unser großer Vorteil ist, dass alle Spieler voll im Training stehen“, gab Kleinsteinbach/Singens Kapitän Rajkovaca nach der Begegnung einen wesentlichen Faktor des TTG-Erfolgsrezepts preis. „Ansonsten wären wir heute wahrscheinlich nicht mehr zurückgekommen“, so Rajkovaca weiter.

Frauen

DJK Offenburg II – TTC Dietlingen 8:2. Obwohl Dietlingens Quartett erstmals in Bestbesetzung an die Tische gehen konnte, hatte es von Anfang an einen schweren Stand. Dennoch waren Rentschler/Dürr in der Lage auf die frühe Führung Offenburgs prompt zu antworten und zum 1:1 auszugleichen. In den Einzeln erwies sich der Tabellenzweite aus Südbaden dann allerdings als zu stark. Zwar verlangten Eva Rentschler, Lea Dürr, Petra Grether sowie Nadine Kirsch der Garde um Melanie Hug alles ab, doch blieb es letztlich einzig Dürr vorbehalten sich gegen Röderer durchzusetzen und für Ergebniskosmetik zu sorgen. „Wir werden weiterhin versuchen das Bestmögliche herauszuholen“, hat Dietlingens Dürr die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben, „wenngleich wir natürlich wissen, dass es unheimlich schwer wird“, gibt sie sich keinen Illusionen hin.

TTC Tiefenbronn – TTG Neckarbischofsheim 8:4. Bereits in den Doppeln legten Lechler/Micke und Stephan/Zahn für Tiefenbronns junge Garde den Grundstein. Zwar konnten die Akteurinnen aus dem Rhein-Neckar-Kreis anschließend dagegen halten und die Begegnung ausgeglichen gestalten, doch verteidigten Miriam Lechler (2) sowie Ann-Kathrin Zahn den Zwei-Punkte-Vorsprung. Zahns zweiter Streich gegen Jana Keitel und Kathrin Mickes Fünfsatzerfolg über Maria Klee sorgten im hinteren Paarkreuz schließlich für die Vorentscheidung. Daran vermochte auch Melissa Friedrichs nochmaliges Aufbäumen nichts mehr zu ändern, beseitigte Lechler mit einem ungefährdeten 11:1-, 11:6- sowie 11:5-Sieg über Keitel doch endgültig letzte Zweifel. „Jetzt gilt es die nächsten Spiele durchzuziehen und nichts anbrennen zu lassen“, trat Tiefenbronns Micke hinterher eiligst auf die Euphoriebremse.