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Im Hinspiel sicherte Torhüter Robin Kraski (Bildmitte) mit einem gehaltenen Elfmeter den Nöttingern einen kanppen 1:0-Erfolg. Wird er dieses Mal auch gefordert sein?  Foto: Ripberger 
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Entsetzen beim FC Nöttingen: Schiedsrichter Daniel Leyhr hat auf Elfmeter entschieden, „Sünder“ Moritz Bischoff (Dritter von rechts) und seine Mitspieler sind fassungslos. Gössele 

Diskussionen nach Oberliga-Derby FC Nöttingen gegen TSV Grunbach

Gesprächsbedarf gab es am Ende reichlich. Nach einem packenden Derby in der Fußball-Oberliga, das der FC Nöttingen mit 1:0 (1:0) gegen den TSV Grunbach gewann, war doch noch die eine oder andere Frage offen. Einige Dinge verdienen noch eine nähere Betrachtung. Die PZ versucht, Aufklärung zu betreiben.

Wer ist die Nummer eins im Kreis?

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Derby: FC Nöttingen besiegt TSV Grunbach mit 1:0

Wie emotional ist das Derby im zweiten Jahr noch?

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1:0 im Derby: FC Nöttingen schlägt TSV Grunbach

War Grunbachs verschossener Elfmeter der Knackpunkt?

War das Derby für Moritz Bischoff ein besonderes Spiel?

Mit Sicherheit, schließlich hat der Nöttinger Abwehrspieler vergangene Saison noch für Grunbach gespielt. Das wollte der Verteidiger allerdings nicht überbewerten. „Ein Derby ist immer etwas Besonderes“, sagt er und fügt augenzwinkernd hinzu: „Und dann hat mich ja noch die Niederlage im Mannschaftsvergleich der Pforzheimer Zeitung motiviert.“ Zur Erinnerung: Am Samstag hatte die PZ die beiden Teams Mann gegen Mann verglichen – und Bischoff hatte im Duell mit Grunbachs Marc Mägerle den Kürzeren gezogen. Einen kleinen Seitenhieb Richtung TSV konnte sich Bischoff dann aber doch nicht vergleichen. „In drei Derbys hat Grunbach gegen Nöttingen erst ein Tor geschossen“, sagt er. Und wer traf für Grunbach – und das auch noch per Elfmeter? Natürlich Moritz Bischoff.

Warum hat FCN-Coach Wittwer Abwehrspieler Holger Fuchs auf die linke Seite beordert?

„Ich habe auf dieser Seite bei Grunbach mit Tardelli gerechnet und wollte einen abwehrstarken, robusten Mann bringen“, so der FCN-Coach. Zudem sei er mit Simon Frank zuletzt nicht so zufrieden gewesen. Und: Zusammen mit Sascha Paseka und Moritz Bischoff sorgte Fuchs für mehr Kopfballstärke. „Schließlich ist Grunbach bei Standards sehr stark“, sagt Wittwer. Das Siegtor aber machte Nöttingen – per Kopf bei einer Standardsituation. Torschütze: Holger Fuchs.