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Groß war der Jubel bei den Spielern des CfR Pforzheim über das Siegtor mit dem Torschützen Dominik Salz (links, mit Kopfschutz). In der Abwehr sorgten Akiyoshi Saito (rechts) und Neuzugang Benjamin Sturm, hier gegen den Karlsruher Kai Luibrand, für Stabilität. Foto: Ripberger
Groß war der Jubel bei den Spielern des CfR Pforzheim über das Siegtor mit dem Torschützen Dominik Salz (links, mit Kopfschutz). In der Abwehr sorgten Akiyoshi Saito (rechts) und Neuzugang Benjamin Sturm, hier gegen den Karlsruher Kai Luibrand, für Stabilität. Foto: Ripberger
Groß war der Jubel bei den Spielern des CfR Pforzheim über das Siegtor mit dem Torschützen Dominik Salz (links, mit Kopfschutz). In der Abwehr sorgten Akiyoshi Saito (rechts) und Neuzugang Benjamin Sturm, hier gegen den Karlsruher Kai Luibrand, für Stabilität. Foto: Ripberger
Groß war der Jubel bei den Spielern des CfR Pforzheim über das Siegtor mit dem Torschützen Dominik Salz (links, mit Kopfschutz). In der Abwehr sorgten Akiyoshi Saito (rechts) und Neuzugang Benjamin Sturm, hier gegen den Karlsruher Kai Luibrand, für Stabilität. Foto: Ripberger
17.09.2017

Dominik Salz vom CfR Pforzheim sorgt für Auswärtssieg beim Karlsruher SC II

Karlsruhe. „Heute ist uns das Break gelungen“, meinte der Pforzheimer Torschütze zum 1:0-Siegtreffer Dominik Salz am Sonntag nach dem Erfolg beim Karlsruher SC II. „Nachdem wir in den letzten Wochen viel Druck in den Köpfen hatten, ist es jetzt einfach nur ein schönes Gefühl“, so Salz weiter, „das Glück mussten wir uns allerdings hart erarbeiten“.

Bevor Salz die zahlreichen mitgereisten CfR-Fans gestern mit seinem vierten Saisontor erlöste, sah es nämlich nicht danach aus, als stünde den Pforzheimern das Glück zur Seite. Entweder wollte der Ball nicht ins Tor – zwei mal hintereinander krachten Schüsse von Salz und Tim Schwaiger lediglich an die Latte – oder ein Tor wurde nicht gegeben wie der Kopfballtreffer von Benjamin Sturm. Doch die Pforzheimer ließen sich nicht entmutigen und hielten im Karlsruher Wildpark offensiv und defensiv dagegen.

Die Abwehr wirkte von Beginn an sattelfest, was zu einem Großteil der Hereinnahme von Benjamin Sturm zu verdanken war, der für den verletzten Joao Tardelli kam. Kapitän Dominik Salz war deshalb auch voll des Lobes für den Pforzheimer Startelf-Debütanten. „Kompliment an Benni. Er hat sich voll reingeschmissen, hat ein Null-Fehler-Spiel hingelegt.“

Und tatsächlich spielte die CfR-Defensive mit ihm insgesamt viel abgeklärter und konzentrierter. Während das Aufbauspiel in den vergangenen Spielen fast nur auf die Sturmspitze Salz zugeschnitten war, waren die Angriffsbemühungen des CfR diesmal zudem weniger ausrechenbar. Denn neben dem gewohnt spielstarken Denis Gudzevic machte endlich auch Julian Grupp ein wirklich gutes Spiel. Er agierte wesentlich tiefer als noch beim letzten Spiel gegen den FC Nöttingen, als ihm jegliche Bindung zum Spiel fehlte. Laufstark und sicher im Passspiel spielte Grupp aus dem defensiven Mittelfeld heraus variabel in die Spitzen und kam auch selbst noch zu einer guten Tormöglichkeit, verzog aber knapp – wie so viele andere Mannschaftskollegen auch, denn in puncto Chancenverwertung hapert es noch bei der Truppe von Adis Herceg.

Dass mangelnde Chancenverwertung gefährlich werden kann, spürten die Pforzheimer nach einer klar bestimmenden ersten halben Stunde, als die Reserve des KSC plötzlich immer besser ins Spiel kam. In dieser Phase hatte der CfR das Glück des Tüchtigen, dass es zur Halbzeit noch 0:0 stand.

Der zweite Durchgang wurde von beiden Mannschaften dann intensiv geführt. Der KSC und der 1. CfR schenkten sich nichts, die Spieler handelten sich im Fünf-Minuten-Rhytmus Gelbe Karten ein. Auch die Trainer Adis Herceg und Zlatan Bajramovic vom KSC mischten lautstark mit und standen kurz davor, vom Schiedsrichter verwarnt zu werden. „Der Druck in den letzten Wochen war riesengroß, die Kritik teilweise unter der Gürtellinie“, resümierte CfR-Coach Herceg nach dem verdienten 1:0-Erfolg seiner Truppe. „Und die Tabellennachbarn wie Weinheim und Spielberg gewinnen am Vortag noch dazu.“ Offensivmann Nico Charrier schaute nun nach vorn: „Wir müssen positiv bleiben und zeigen, dass wir als Mannschaft mit Druck umgehen können.“

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