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17.09.2017

Dramatische Schlussphase mit Happy-End für die A-Jugend der SG Pforzheim/Eutingen

Pforzheim. Das war nichts für schwache Nerven. Die A-Jugend der SG Pforzheim/Eutingen hat gestern ihr Heimspiel in der Handball-Bundesliga Süd mit 23:22 (15:12) gegen Frisch Auf Göppingen gewonnen. In der Bertha-Benz-Sporthalle waren noch zwölf Sekunden zu spielen, als der Bundesliga-Nachwuchs aus dem Stauferland beim Stande von 23:22 einen Siebenmeter zugesprochen bekam. Felix Zeiler, der zuvor von Tim Kusch gefoult worden war, schnappte sich den Ball, scheiterte aber am famosen Moritz Haubrock im Pforzheimer Tor. Haubrock hatte kurz davon schon mit einer Glanzparade den drohenden Ausgleich verhindert.

Den Siegtreffer für das Team von Trainer Alexander Lipps hatte zwei Minuten vor Schluss Jonas Geckle erzielt, nachdem Vincent Wohlfarth zuvor noch mit einem Schuss am Keeper der Gäste gescheitert war.

Nach der Schlusssirene kannte der Jubel in der Halle keine Grenzen. Der SG-Nachwuchs tanzte im Kreis. Alexander Lipps strahlte ob des knappen und glücklichen Erfolges. „Es war eine Willensleistung des gesamten Teams. Klar, haben wir am Ende auch ein bisschen Glück gehabt“, räumte der Trainer ein.

Nach dem Sieg zum Saisonauftakt in Bietigheim feiert der SG-Nachwuchs mit diesem Erfolg einen Auftakt nach Maß. 4:0 Punkte nach zwei Spielen gegen zwei starke Gegner waren nicht unbedingt zu erwarten. Das Programm bleibt anspruchsvoll. Am kommenden Wochenende geht es nach Balingen-Weilstetten, dann kommt der TV Bittenfeld.