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Zvonko Marinovic (37).
Zvonko Marinovic (37).
14.09.2016

Drei Fragen an Zvonko Marinovic: „Faszniert von Waldner und Persson“

Der Neuzugang und Führungsspieler des TTC Dietlingen spricht im PZ-Interview über seine Beweggründe, sich dem TTC Dietlingen anzuschließen, und wie er es geschafft hat, Beruf, Familie und Tischtennis zu vereinen.

Was waren Ihre Beweggründe sich dem TTC Dietlingen anzuschließen?

Beim ASV Grünwettersbach hat sich unsere Mannschaft quasi aufgelöst. Mit Ausnahme von Manuel Winter und Matthias Bluhm wechselten alle anderen Spieler den Verein. Daraufhin habe ich mich entschieden, wieder in den Bezirk Pforzheim zurückzukehren. Also gab es für mich – allein schon der Liga wegen – nur zwei Optionen. Neben dem TTC Dietlingen noch die TTG Kleinsteinbach/Singen. Der Kontakt nach Dietlingen kam dann über Oliver Virk zustande. Wenn man in derselben Liga spielt, bekommt man ja so einiges mit. So fanden wir schließlich zusammen.

Wie schaffen Sie es, Beruf, Familie und Tischtennis unter einen Hut zu kriegen?

In meinem Job als Marktleiter ist es nicht immer einfach, Zeit für zweimal wöchentliches Training aufzubringen. Allerdings kann ich mit meinen Kollegen schon manches deichseln. Außerdem obliegt mir die Erstellung des Personalplans (schmunzelt). Von Vorteil ist natürlich, dass wir unsere Heimspiele sonntags austragen können. Wenn meine Familie nicht voll hinter mir stünde, wäre das alles nicht machbar. Luka und Lea (die Kinder von Marinovic, die Red.) sind noch klein und daher zusammen mit meiner Frau Kerstin auch manchmal mit dabei.

Wie sind Sie eigentlich zum Tischtennis gekommen und stimmt es, dass Sie fast einmal in der kroatischen Nationalmannschaft gelandet wären?

Als kleiner Junge haben mich Jan-Ove Waldner und Jörgen Persson wahnsinnig beeindruckt. Mit meinen Kumpels zusammen bin ich dann mal ins Tischtennistraining gegangen. Dort hat uns Bernhard Klink (TSG Niefern) unter seine Fittiche genommen und richtig auf Kurs gebracht. Ihm gebührt sicherlich mein größter Dank. In der Jugend sind wir (Marinovic, Watzl, Kanof, Do, die Red.) dann sogar mal süddeutscher Mannschaftsmeister geworden. Und ja, mit 16 wäre die Chance da gewesen, mal ein Probetraining für die kroatische Nationalmannschaft zu machen. Damals war ich noch für die TTF Pforzheim aktiv. Allerdings steckte ich mitten in der Ausbildung und musste leider absagen.