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Muss die Spannung bei seinem Team hoch halten: Nöttingens Trainer Michael Wittwer. Hennrich, PZ-Archiv
Muss die Spannung bei seinem Team hoch halten: Nöttingens Trainer Michael Wittwer. Hennrich, PZ-Archiv
28.11.2015

Drei Rote Karten und Niederlage: FC Nöttingen hadert mit dem Schiedsrichter

Der FC Nöttingen hat sein Auswärtsspiel in der Oberliga beim Freiburger FC überraschend verloren. Das Team von Trainer Michael Wittwer musste sich im Breisgau mit 0:3 geschlagen geben. Am Ende standen nur noch acht Nöttinger auf dem Rasen. Drei Spieler wurden vom Schiedsrichter vorzeitig zum Duschen geschickt. Dementsprechend groß war der Frust bei den Gästen über die Leistung der Unparteiischen.

Das Spiel begann ruhig. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Dann zeigte der Schiri zum ersten Mal auf den Punkt und entschied zur Verwunderung einiger Nöttinger-Akteure auf Elfmeter. Doch die Freiburger konnten diese Chance nicht nutzen. Der Ball flog über das Tor. Kurze Zeit später vergab FCN-Stürmer Mario Bilger die größte Chance des Spiels. Sein Schuss aus kurzer Distanz landete an der Latte. Das wurde schnell bestraft: Nach einem Freistoß gelang den Gastgebern die Führung. Die Nöttinger Abwehr schlief in dieser Situation.

Nach der Pause begann dann das muntere Karten-Festival. Erst sah Leutrim Neziraj die Gelb-Rote-Karte, dann flog Mario Bilger nach einem scheinbar harmlosen Foul im Mittelfeld mit Rot vom Platz. Mit neun Mann taten sich die Nöttinger anschließend schwer. Die Freiburger nutzten ihre Chance effektiv und erhöhten auf 2:0. Doch das war noch nicht der Schlusspunkt. Simon Frank sah nach einem Handspiel auf der eigenen Torlinie eine weitere Ampelkarte für die Remchinger. Den fälligen Elfmeter verwandelten die Freiburger eiskalt. Nach dem Spiel kam es noch zu einem heftigen Wortgefecht zwischen den FCN-Spielern und dem Schiedsrichter.

Die Nöttinger bleiben trotz der Niederlage Tabellenführer in der Oberliga Baden-Württemberg.