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Den zweiten Saisonsieg hat Nicolai Gerstner (links) mit der SG Pforzheim/Eutingen im Visier. Foto: Becker, PZ-Archiv
Den zweiten Saisonsieg hat Nicolai Gerstner (links) mit der SG Pforzheim/Eutingen im Visier. Foto: Becker, PZ-Archiv
28.09.2017

Drei Spiele in acht Tagen: SG Pforzheim/Eutingen vor harter Woche

Pforzheim. Der Handball-Oberligist SG Pforzheim/Eutingen muss in acht Tagen drei Spiele absolvieren. Im Heimspiel am Samstag gegen Viernheim ist ein Sieg Pflicht.

Drei Spiele innerhalb von acht Tagen müssen die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen in der Oberliga Baden-Württemberg bestreiten. Los geht es für die Jungs von Trainer Alexander Lipps am Samstag mit dem Heimspiel in der Bertha-Benz-Sporthalle gegen den Aufsteiger TSV Amicitia Viernheim (20.00 Uhr). Am Feiertag (3. Oktober, Tag der Deutschen Einheit) gastiert der Drittliga-Absteiger beim nächsten Aufsteiger NSU Neckarsulm, am Samstag, 7. Oktober, geht es zum alten Rivalen TSV Deizisau.

Ein Sieg gegen Amicitia Viernheim ist Pflicht. Doch der Aufsteiger aus dem äußersten Norden des Verbandsgebietes ist gut in die Saison gestartet und nach drei Spielen ungeschlagen. „Die leben von der Euphorie des Aufstiegs. Da müssen wir aufpassen“, weiß SG-Trainer Alexander Lipps.

Verzichten müssen die Pforzheimer auf Sandro Münch. Der junge Rückraumspieler fällt mit einer Schulterverletzung mit hoher Wahrscheinlichkeit für die gesamte englische Woche aus.

Beim jüngsten 23:15-Heimsieg gegen Schwäbisch Gmünd wusste im Rückraum der Youngster Paul Lupus als Spielgestalter zu gefallen, vor allem, nachdem er nach einer Roten Karte für Julian Broschwitz vermehrte Einsatzzeiten bekam. Das Spiel der SG wurde schneller und präziser. Auch der 19-jährige Tom Schlögl zeigte eine vielversprechende Leistung im Rückraum.

Der couragierte Auftritt von Paul Lupus ist natürlich auch dem Trainer nicht verborgen geblieben. „Klar, Paul könnte auch mal ein Kandidat für die Startmannschaft sein. Er hat ja bisher auch schon regelmäßig seine Einsatzzeiten gehabt. Aber Julian Broschwitz ist vor allem in der Abwehr gesetzt“, so Lipps.

Auf dem Weg zurück zu alter Stärke ist Rückraum-Ass Manuel Mönch, der nach seiner Verletzungspause in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammelte.