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Mit seinen knallharten Würfen hatte Filip Prsa großen Erfolg am Auswärtserfolg der TGS Pforzheim.   Gössele/PZ-Archiv
Mit seinen knallharten Würfen hatte Filip Prsa großen Erfolg am Auswärtserfolg der TGS Pforzheim. Gössele/PZ-Archiv
22.11.2015

Dritte Liga: TGS Pforzheim beim klaren Auswärtserfolg wie verwandelt

Balingen/Pforzheim. Wie verwandelt gegenüber der blutleeren Vorstellung gegen Heilbronn-Horkheim präsentierte sich das Team der TGS Pforzheim in der 3. Handball-Liga im Gastspiel bei der Bundesligareserve von Balingen-Weilstetten. Mit Teamgeist und Herzblut kam die Mannschaft von Andrej Klimovets zu einem 34:27 (18:14)-Erfolg.

Beide Teams brannten in der Balinger Sparkassenarena gleich ein Feuerwerk ab, 7:7 stand es nach zehn Minuten. Während für die Gastgeber vor allem Thorben Kirsch traf, war für Pforzheim Filip Prsa, der für den erkältungsbedingt angeschlagenen Nils Brandt zum Zuge kam. Die Partie kippte, als Florian Taafel seine Farben nach einem Doppelschlag mit 9:7 in Front brachte. Die 6:0-Defensive der TGS deckte nun etwas offensiver, Kikillus, Taafel und Prsa warfen ihr Team bis zur Pause 18:14 nach vorne.

In den ersten fünf Spielminuten der zweiten Halbzeit fiel dann die Vorentscheidung. Mit einem 5:0 Lauf setzte sich Pforzheim auf 24:13 ab. In dieser Phase hielt Daniel Sdunek alles, was auf seinen Kasten kam. So konnte Andrej Klimovets in der Endphase seinen Nachwuchsleuten Einsatzzeiten geben. Davor Sruk und der nach seinem Kreuzbandriss erstmalig wieder in der „Ersten“ eingesetzte junge Fabian Dykta bedankten sich mit jeweils zwei blitzsauberen Toren.

Die TGS präsentierte sich in Balingen wie eine Spitzenmannschaft – so der Tenor beim anschließenden Pressegespräch. Wie nahe Erfolg und Misserfolg in dieser Saison allerdings beieinander liegen, zeigten die Ergebnisse vom Wochenende davor, als nahezu alle Mannschaften des hinteren Tabellendrittels Siege gegen hoch gehandelte Mannschaften eingefahren hatten.

„Ohne 100 Prozent Einsatz ist in dieser Liga nichts zu holen. Das gilt für jedes Team“, lautete das Fazit von TGS-Abteilungsleiter Wolfgang Taafel. „Wir haben es diesmal wieder geschafft, diese 100 Prozent zu aktivieren und man hat gesehen, was dann für unsere Mannschaft möglich ist“, so Taafel, der sich besonders über die Durchschlagskraft von Linkshänder Filip Prsa mit seinem kraftvollen Spiel freute.“

TGS Pforzheim: Sdunek, Binder – Körner 2, J. Rost, Taafel 6, Kikillus 7/3, Miro Gea, Sruk 2, Klimovets, Prsa 8, Heuberger 4, Dykta 2, Brandt, Hörer 3.