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Nur zu einem Torerfolg kam TGS-Leistungsträger Florian Taafel (links), den die Nußlocher allerdings auch eng deckten.  Ripberger/PZ-Archiv
Nur zu einem Torerfolg kam TGS-Leistungsträger Florian Taafel (links), den die Nußlocher allerdings auch eng deckten. Ripberger/PZ-Archiv
04.09.2016

Dritte Liga: TGS-Pforzheim-Handballer zum Auftakt ohne Punkte

Handball-Drittligist TGS Pforzheim rechnet mit einer schwierigen ersten Saisonphase und hat im ersten Spiel erfahren, dass die Skepsis nicht unbegründet ist. Bei der stark eingeschätzten SG Nußloch musste sich das Team von Trainer Andrej Klimovets am Sonntag mit 23:26 (12:14) geschlagen geben.

Die Pforzheimer verkauften sich zwar teuer, doch in der Abwehr wie im Angriff fehlte nach mehreren personellen Veränderungen noch die Harmonie.

TGS-Abteilungsleiter Wolfgang Taafel stellte zwar fest, das Schiedsrichter-Duo sei unsicher gewesen, gleichwohl akzeptierte er die Niederlage. „Es standen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber, aber Nußloch war an diesem Tag schon zwei, drei Tore besser“, sagte Taafel.

Bei seinem Sohn Florian lief es nicht rund. Dass er gerade mal einen Treffer erzielte, ist allerdings auch dem Umstand geschuldet, dass ihn der Gegner eng deckte. Als achtfacher Torschütze glänzte dagegen der vom Bundesligisten TVB Stuttgart zur TGS gekommene Martin Kienzle. „Die Neuen haben durchweg überzeugt, wenn auch vor allem mit Einzelaktionen“, hielt Taafel senior fest.

Gegner meistens in Führung

In Nußloch lag das TGS-Team mit wenigen Ausnahmen hinten. Von der Anfangsphase abgesehen waren die Pforzheimer nur noch nach dem 16:15 durch Taafel vorne. Kurz darauf kassierte Kienzle, eine zweiminütige Strafe. Diese Hinausstellung überstand die TGS zwar einigermaßen unbeschadet, der Ausgleich gelang Nußloch allerdings schon. Ab der 44. Minute, als Max Schmitt das 20:17 warf, waren die Hausherren dann mit drei Treffern vorne.

Der starke Rückraum der Nußlocher konnte bereits in der ersten Hälfte für einige Treffersorgen. Der Grund war eine Schwäche der TGS auf der halbrechten Abwehrseite. Im Tor musste sich Jonathan Binder zunächst ein ums andere Mal geschlagen geben. Gegen Ende der ersten Hälfte sorgte er dann dafür, dass der Rückstand nicht allzu groß wurde. Doch auch wenn die TGS weiter dran blieb, verließen die Pforzheimer am Ende geschlagen das Feld.