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Möchte auch an diesem Wochenende wieder viele Treffer für die TG 88 erzielen: Laura Friedrich (am Ball).  Foto: Becker 

Drittliga-Handballerinnen der TG 88 Pforzheim treffen erstmals auf 1. FC Köln

Pforzheim. Vor ihrer ersten weiten Auswärtsfahrt stehen am Samstag die Drittliga-Handballerinnen von der TG 88 Pforzheim. Um 19.30 Uhr muss das Team von Trainer Henning Rupf beim 1. FC Köln antreten. Mit dem Vorhaben, den Dom in Köln zu lassen, dafür das Punktepaar mit auf die Heimreise zu nehmen, tritt die TG 88 die Reise an.

Gegen die Kölnerinnen hat das Team aus der Goldstadt bisher noch nie gespielt. Daher gilt es für Trainer Henning Rupf und seine Schützlinge, erst einmal das Leistungsvermögen des Gegners auszuloten. Dies kann zunächst nur über die Statistik erfolgen, beim 23:23 zum Saisonauftakt bei DJK Marpingen sind die „Kölsche Mädche“ mit drei Torfrauen und zwölf Feldspielerinnen, also mit einer breit besetzten Bank aufgelaufen. Nach einer Dauerführung mussten sie letztlich froh sein, dass sie den einen Zähler sicherten, denn den letzten Führungstreffer hatte Marpingen kurz vor dem Abpfiff gesetzt. Sieben verschiedene Torschützinnen, elf von Rückraumspielerinnen, neun aus den Kreispositionen sowie drei vom Siebenmeterstrich runden den Eindruck, den die Statistik hergibt, ab.

Gemischte Gefühle

Die 88erinnen sind mit einem 30:27-Sieg gegen den TV Möglingen ganz ordentlich in die neue Runde gestartet. Die neu verpflichtete Torfrau Dina Hesse, Rückraumwerferin Milica Vlahica sowie Laura Friedrich am Kreis waren dabei die Aktivposten einer in der Summe geschlossenen Mannschaft. Was Trainer Henning Rupf nicht uneingeschränkt gefiel, war zum Teil fehlende Konsequenz im Abwehrverhalten und die Tatsache, dass man zu Beginn beider Spielhälften einem Rückstand hinterherlaufen musste.

Einen Trumpf haben die 88erinnen wohl noch in der Hinterhand, denn nur vier gegen Möglingen erzielte Treffer von Desire Kolasinac liegen unter ihrer Norm.