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Durchgebissen hat sich die SG Pforzheim/Eutingen im wichtigen Spiel gegen die SG Köndringen/Teningen. Arne Ruf (Foto) und Manuel Mönch  trafen am besten. Foto: Hennrich
Durchgebissen hat sich die SG Pforzheim/Eutingen im wichtigen Spiel gegen die SG Köndringen/Teningen. Arne Ruf (Foto) und Manuel Mönch trafen am besten. Foto: Hennrich
Durchgebissen hat sich die SG Pforzheim/Eutingen im wichtigen Spiel gegen die SG Köndringen/Teningen. Arne Ruf und Manuel Mönch  (Foto) trafen am besten.Foto: Hennrich
Durchgebissen hat sich die SG Pforzheim/Eutingen im wichtigen Spiel gegen die SG Köndringen/Teningen. Arne Ruf und Manuel Mönch (Foto) trafen am besten.Foto: Hennrich
30.10.2016

Drittliga-Aufsteiger SG Pforzheim/Eutingen besiegt Köndringen im Kellerduell

Nach vier Niederlagen in Folge sicherte sich die SG Pforzheim/Eutingen mit 31:26 (15:13) am Samstag gegen die SG Köndringen/Teningen ein eminent wichtiges Punktepaar. Ganz stressfrei war der Erfolg gegen den Drittliga-Dino aus dem Breisgau freilich nicht. Denn nachdem es in der Anfangsphase dank eines bärenstarken Mile Matijevic im Tor, einem konsequenten Rückraum und Toren von Dominik Seganfreddo auf der rechten Außenbahn nach einer klaren Sache zugunsten der Pforzheimer ausgesehen hatte, überraschte der gegnerische Trainer Ole Andersen die Heimmannschaft mit dem Tausch seines Torwarts gegen einen siebten Feldspieler.

Dass diese Maßnahme wirkte, zeigt das Spielprotokoll, denn binnen sieben Minuten verwandelten die Breisgauer zwischen der 17. und 23. Minute einen 5:10-Rückstand gegen die von dieser taktischen Finesse wie paralysiert wirkenden Eutinger in einen 12:11-Vorsprung.

„Unser Publikum will solche Späße zuhause nicht sehen, also muss ich dies auswärts machen“ begründete der für extravagante Anordnungen bekannte Däne bei der Pressekonferenz seine gelungene Schocktherapie recht flapsig. SG-Coach Alexander Lipps kritisierte, dass seine Mannen in dieser Phase „fünf-, sechsmal mit unvorbereiteten Abschlüssen und technischen Fehlern das Intermezzo der Breisgauer begünstigte“. Mit Arne Ruf und Jan Strehlau waren es dann ausgerechnet zwei Youngster im Team, die die Pforzheimer bis zum 15:13-Pausenstand wieder in die Spur brachten.

Nach dem Wechsel zog die SG ab der 39. Minute davon. Ein starker Nikolai Gerstner und ein gegenüber dem Lokalderby wie ausgewechselt wirkender Manuel Mönch nutzten die Schwächen der gegnerischen Torhüter zu einem sicheren 27:21-Vorsprung. Nach offenen Deckungen gegen Mönch und Gerstner kamen Max Lupus und Arne Ruf die sich nun bietenden Freiräume entgegen. Und als sich Abwehrspezialist Ingo Catak mit dem Treffer zum 31:22 auch in die Schützenliste eingetragen hatte, drohte den Südbadenern sogar eine Schlappe. Dass seine Mannen in den letzten acht Minuten leer ausgingen und dem Gegner noch Ergebniskosmetik gestatteten steckte Alexander Lipps weg. Ihm war wichtiger, dass seine Crew „nach den brotlosen letzten vier Vorstellungen in einem solch entscheidenden Spiel Biss zeigte und für die anstehende nicht minder wichtige Aufgabe bei der TSG Haßloch Selbstvertrauen tankte“.