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Trainer Andrej Klimovets war zufrieden mit dem Auftritt seiner Spieler.
Trainer Andrej Klimovets war zufrieden mit dem Auftritt seiner Spieler.
31.01.2016

Drittligist TGS Pforzheim: Mit Willenskraft zum nächsten Auswärtssieg

Pforzheim/Herrenberg. Mit einem deutlichen 27:20-Sieg bei der H2Ku Herrenberg demonstrierte die TGS Pforzheim erneut ihre Auswärtsstärke in der 3. Handball-Liga. Mit Einsatz und Willenskraft rehabilitierte sich das Team für die Heimniederlage gegen Zweibrücken, obwohl man ohne die kranken Valentin Hörer, Christian Heuberger und Willy Miro deutlich ersatzgeschwächt antreten musste.

In einer ausgeglichenen ersten Hälfte bedurfte es allerdings eines harten Stücks Arbeit, um nach einer Herrenberger 4:1-Führung das Blatt zu wenden. Dabei wurde deutlich, dass sich das Team von Andrej Klimovets für dieses Spiel etwas vorgenommen hatte. Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive waren die Rot-Weißen hellwach und kämpften um jeden Ball. Unterstützung bekam die TGS-Abwehr in dieser Phase durch Jonathan Binder, der mehrere „Freie“ entschärfte und sein Team im Spiel hielt. Es dauerte, bis die TGS durch Florian Taafel 10:9 erstmals führte (23. Minute).

Beim Halbzeitstand von 11:10 war die danach folgende TGS-Dominanz in der gut besetzten Herrenberger Markweghalle noch nicht absehbar. Vor allem Davor Sruk (im Zusammenspiel mit Florian Taafel) war es, der am Kreis immer wieder freigespielt wurde oder sich in Eins-gegen-Eins-Situationen durchsetzte. Die Pforzheimer Defensive ließ Herrenberg kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Was durchkam, parierte meist der gut aufgelegte Jonathan Binder.

Als die TGS nach 46 Minuten 21:16 führte, versuchten es die Gastgeber mit einer Manndeckung gegen Florian Taafel und Filip Prsa – vergeblich. Die dadurch entstehenden Freiräume wurden von den TGS-Angreifern gnadenlos genutzt wurden. Als Nils Brandt in der 53. Spielminute zum 18:25 traf. Der mitgereiste TGS-Fanblock skandierte bereits Auswärtssieg.

Für Wolfgang Taafel und Andrej Klimovets brachte die Partie neben den Punkten eine erfreuliche Erkenntnis. Da neben den fehlenden Stammspielern auch Florian Taafel mit seiner Schulterverletzung früh für die Abwehrarbeit ausfiel – für ihn sprang der Trainer ein – überzeugten vor allem die jungen Spieler. Hüne Adrian Enders und Davor Sruk rackerten in der 6:0-Deckung, im Angriff zeigte neben dem zehnfachen Torschützen Sruk auch der 20-jährige Fabian Dykta eine tadellose Vorstellung.

TGS Pforzheim: Binder, Sdunek – F. Rost, Körner 2, J. Rost, Taafel 6/2, Kikillus 1, Sruk 10, Lötterle, Enders, Klimovets, Prsa 4, Dykta 3, Brandt 1.