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Bereit für die Badenliga: So feierten Spieler und Betreuer des HC Neuenbürg den Aufstieg. Ripberger, PZ-Archiv
Bereit für die Badenliga: So feierten Spieler und Betreuer des HC Neuenbürg den Aufstieg. Ripberger, PZ-Archiv
03.05.2017

Druck standgehalten: HC Neuenbürg wieder zuhause in der Badenliga

In souveräner Manier hat sich der HC Neuenbürg in der neu gegründeten Handball-Verbandsliga den Meistertitel (die PZ berichtete) gesichert. Verbunden damit kehren die Gelb-Blauen nach einjähriger Abstinenz in die Badenliga zurück, wo die Enztäler viele Jahre zu den etablierten Teams zählten.

„Der Druck während der Saison war schon groß, denn wir wollten unbedingt wieder hoch. Erst recht, wenn man solch eine ambitionierte Mannschaft zur Verfügung hat“, gibt HCN-Vorsitzender Rainer Sorg zu verstehen, welch kollektives Aufatmen nach dem geglückten Wurf auf dem Buchberg herrscht. Immerhin blieb der Zweitplatzierte TSV Rot den Neuenbürgern lange Zeit hartnäckig auf den Fersen.

Als Hauptgründe für den Titel – nach einem totalen Umbruch im Spielerkader nach Beendigung der vorletzten Saison – bezeichnen sowohl der Vorsitzende als auch Trainer Roni Mesic den ausgeglichen und individuell sehr gut besetzte Kader, verbunden mit einem überragenden Teamgeist. Damit der HC Neuenbürg seine sportliche Konsolidierung auch im kommenden Spieljahr fortsetzen kann, basteln die Verantwortlichen bereits seit etlichen Wochen an der Kaderplanung. So konnte, ausgenommen von Steven Heintz und Jasmin Dozic, die aus beruflichen Gründen eine Auszeit nehmen, sowie Torhüter Nick Burkhardt und Tim Gerwig, die wieder in den Perspektivkader in die Landesliga zurückkehren, die gesamte Meistermannschaft zusammen gehalten werden.

Dass der HCN wieder eine attraktive Hausnummer in der Handball-Region ist, unterstreichen nicht zuletzt einige starke Neuzugänge. So wird, als Ergänzung zu Florian Eitel, als weiterer Keeper Findan Krettek vom TVBretten auf den Buchberg zurückkehren. Mit Jonas Kraus von der SG Pforzheim/Eutingen gelang es, einen bestens ausgebildeten Außenstürmer zu verpflichten, der zusammen mit Rechtsaußen Jochen Wehrling künftig ein gefährliches Flügelpaar bilden soll.

Eine Lücke auf der halbrechten Rückraumposition will Trainer Roni Mesic mit dem talentierten Linkshänder Julian Frauendorff von der HSG Ettlingen/Bruchhausen schließen. Mit einem weiteren Akteur, so Vorsitzender Rainer Sorg, stehe man derzeit in guten Gesprächen. „Mit diesem Kader, den man beim HC Neuenbürg in dieser Qualität schon einige Jahre nicht mehr zur Verfügung hatte, ist mir vor der Badenliga nicht bange. Wenn alle einigermaßen gesund bleiben, werden wir auch eine gute Saison spielen“, blickt der alte und neue HCN-Coach Roni Mesic den Aufgaben der kommenden Badenliga-Saison optimistisch entgegen.