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Torgefährlich: Hamberg mit Alex Jawo (am Ball) erzielte die meisten Treffer in der A-Liga 2. Foto: Ripberger
Torgefährlich: Hamberg mit Alex Jawo (am Ball) erzielte die meisten Treffer in der A-Liga 2. Foto: Ripberger
Spontane Aufstiegsfeier: Nach dem Sieg am drittletzten Spieltag in Huchenfeld stellten sich Mannschaft und Betreuer des 1. FC Alemannia Hamberg zum Siegerfoto. Foto: Ripberger
Spontane Aufstiegsfeier: Nach dem Sieg am drittletzten Spieltag in Huchenfeld stellten sich Mannschaft und Betreuer des 1. FC Alemannia Hamberg zum Siegerfoto. Foto: Ripberger
04.06.2019

Durchmarsch für FC Alemannia Hamberg - Daniel Reule ergänzt Kader

Neuhausen-Hamberg. Insider hatten den FC Alemannia Hamberg schon vor der Saison auf dem Zettel. Dass der Aufsteiger aus der B-Klasse dann aber derart souverän durch die A-Klasse marschiert und schon am drittletzten Spieltag den Sprung in die Kreisliga perfekt macht, überraschte dann doch so manchen Fußball-Experten aus dem Kreis Pforzheim. Und damit es auch in der Kreisliga gut für die Hamberger läuft, soll ein bekanntes Gesicht den Kader verstärken.

Dabei war klar, dass Hamberg kein x-beliebiger Aufsteiger sein würde. Zwölf Neue kamen vor der Saison. Mit Torjäger Dominik Zenko von der GU-Türkischer SV Pforzheim, Mittelfeldspieler Görkem Cillidag von Fatihspor Pforzheim und Torhüter Denis Baral vom FV Niefern waren Hochkaräter dabei. Neu war auch Trainer Rodolfo Jakubowski. Für den 34-Jährigen, Insidern bekannt aus seiner Zeit in der Sportlichen Leitung des TSV Grunbach, war es der erste Trainerjob im Männerbereich. „Wir hatten mit sieben Siegen in Serie einen Top Start in die Saison. Dann gab es eine kleine Schwächephase, dann aber haben wir beim Rivalen 1. FC Dietlingen 2:1 gewonnen und in der Rückrunde kein Spiel mehr verloren“, lässt Jakubowski die Saison Revue passieren.

Wichtig ist dem Trainer zu erwähnen, dass seine Mannschaft, hinter TuS Ellmendingen, die jüngste in der Kreisklasse A2 Pforzheim gewesen sei. „Wir haben sechs A-Juniorenspieler eingesetzt, drei davon, Ruven Sparn, Luca Podiebrad und Jonathan Reyle, waren Stammspieler. Diesen Weg wollen wir weiter gehen“, betont Jakubowski, der ein Sonderlob an Jürgen Reyle ausspricht, dem Talentschmied und Juniorentrainer beim FC Hamberg.

85 Tore erzielten die Hamberger in der abgelaufenen Saison: Rekord in der Liga. Top-Torjäger war Alex Jawo mit 29 Treffern, ihm folgen Sascha Burger (17) und Dominik Zenko (15). Auf der anderen Seite stand auch die Abwehr sicher. Nur 27 Gegentore, ebenfalls Liga-Bestmarke, sprechen für einen guten Torhüter hinter einer stabilen Deckung.

Der Kader bleibt auch in der Kreisliga zusammen. Mit Daniel Reule kommt ein ganz erfahrener Mann dazu. Der Torjäger, der im Mai 36 Jahre alt wurde, ist ein guter Freund von Trainer Rodolfo Jakubowski. Man kennt sich auch Grunbacher Zeiten. Reule, der seine Zelte beim 1. CfR Pforzheim schneller wieder abbrach, als erwartet, soll in Hamberg als verlängerter Arm des Trainers auf dem Spielfeld agieren – und natürlich die nötigen Tore für den Klassenerhalt schießen. „Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben und junge Spieler an die 1. Mannschaft heranführen“, nennt Rodolfo Jakubowski das Ziel für die kommende Saison in der Kreisliga. Neben Reule steht mit Mittelfeldspieler Daniel Scarafilo vom FC Kieselbronn noch ein weiterer Neuzugang fest. Dazu kommen wieder etliche Talente aus der eigenen A-Jugend. Darüber freut sich Rodolfo Jakubowski besonders, denn er will weiter auf den Jugendstil setzen.

Hoch erfreut ist man in Hamberg auch auf den heimischen Sponsor, die aufstrebenden Biermarke Calva Nigra aus der Hamberger Brauwerkstatt, in Pforzheim seit einem Jahr auch bekannt als Hauptsponsor der Handballer der SG Pforzheim/Eutingen.