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Der VfB (links Benjamin Pavard, rechts Torhüter Ron-Robert Zieler) sollte verhindern, dass 1899 Hoffenheim (beim Schuss Joelinton) seine Offensivstärke entfaltet.

Ein Derby als Schlüsselspiel: Diese acht Spieler stehen vor dem beim Duell VfB Stuttgart - TSG Hoffenheim im Fokus

Für die Fußballer von Kellerkind VfB Stuttgart kann das Heimspiel gegen den badischen Rivalen TSG 1899 Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/ Sky) zum Knackpunkt werden. Die Hoffnung auf den Bundesliga-Verbleib, die in den vergangenen Wochen dank ordentlicher Leistungen aufgekeimt ist, darf nicht durch einen neuerlichen Rückschlag zerstört werden. Ein Sieg würde gar einem Befreiungsschlag gleichkommen. Mehrere Themen treiben den Tabellen-16. Stuttgart um.

González oder Gomez – oder beide?

Mario Gomez hat’s zu Hause beim 5:1 gegen Hannover gut gemacht, Nicolas González zuletzt bei Borussia Dortmund (1:3) auch. Die beiden Angreifer machen es VfB-Trainer Markus Weinzierl also nicht einfach. „Jeder hat seine Stärken und Vorzüge. Da entscheiden wir auch auf den Gegner bezogen“, sagte der Coach: „Es ist wichtig, Alternativen zu haben, und die haben wir derzeit.“Es sei möglich, dass beide von Anfang an spielen. Aber Winterpausenzugang Alexander Esswein sei zuletzt auf der Außenbahn sehr engagiert und zweikampfstark aufgetreten.

Mangala

Der Verein hat den Vertrag mit dem derzeit an den Hamburger SV verliehenen Mittelfeldspieler Orel Mangala verlängert. „Dass Orel ein sehr guter Spieler ist, wissen wir. Das beweist er gerade in der zweiten Liga bei Hamburg“, erklärte Weinzierl. Als Trainer freue er sich, „dass er länger bei uns bleibt“. Die „Bild“ hatte berichtet, Mangala habe sich bereits im Herbst mit dem damaligen Sportvorstand Michael Reschke auf eine Verlängerung bis 2023 geeinigt gehabt.

Kempf

Der Zugang vom SC Freiburg ist derzeit erstmals in seiner Karriere in der Situation, dass er regelmäßig auf hohem Niveau und zudem verletzungsfrei spielt. „Er agiert zweikampfstark und ist mit seinem linken Fuß im Spielaufbau sehr wertvoll“, beschreibt Weinzierl die positive Entwicklung des Innenverteidigers.

Kramaric, Joelinton, Belfodil

In erster Linie muss der VfB die Hoffenheimer Offensive um Andrej Kramaric, Joelinton und Ishak Belfodil in den Griff bekommen: „Das wird schwer genug“. Trainer Weinzierl warnt vor der „offensiven Power“ des Gegners. 49 Tore hat 1899 schon erzielt – jedoch auch 37 kassiert. Die Defensive ist anfällig. Das weiß man beim VfB. „Sie sind immer wieder für einen Fehler gut: Das gilt’s, zu provozieren. Der VfB braucht also eine Energieleistung wie gegen Hannover.

Zugang Zuber

Steven Zuber als anderer Winterpauszugang ist aus Hoffenheim gekommen. Der Schweizer kennt die Abläufe beim kommenden Gegner bestens. „Wir haben kurz miteinander gesprochen und sind als Team vorbereitet“, sagte Weinzierl. Natürlich steht aber wieder an oberster Stelle, die eigene Leistung zu bringen. Der VfB-Coach würde auch den offensiven Außenbahnspieler Zuber gerne über den Sommer hinaus halten.