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•Spürbare Erleichterung: Die Bank der SG Pforzheim/Eutingen feierte den Sieg gegen Oftersheim/Schwetzingen. Jetzt soll es mit der Punktejagd gegen den Abstieg weitergehen. Foto: Ripberger
•Spürbare Erleichterung: Die Bank der SG Pforzheim/Eutingen feierte den Sieg gegen Oftersheim/Schwetzingen. Jetzt soll es mit der Punktejagd gegen den Abstieg weitergehen. Foto: Ripberger
Nur schwer zu bremsen war Pforzheims Manuel Mönch (rechts).  Foto: Ripberger
Nur schwer zu bremsen war Pforzheims Manuel Mönch (rechts). Foto: Ripberger
05.02.2017

Ein Pflichtsieg, der Mut macht: SG Pforzheim/Eutingen punktet endlich

Es war schon eine Weile her, dass die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen in der 3. Liga Süd einen Sieg vermeldet hatten. Am 29. Oktober 2016, um genau zu sein. „Danach trennten wir uns in zehn Begegnungen nicht weniger als viermal mit dem im Handball immer noch seltenen Resultat unentschieden“, weiß Alexander Lipps. Umso erleichterter war der SG-Trainer, dass mit dem 25:20 (11:8) in heimischer Halle gegen Mitaufsteiger HG Oftersheim/Schwetzingen nun endlich wieder ein Sieg gelang.

Noch sind die Pforzheimer punktgleich mit einem Abstiegsplatz. Und das Restprogramm ist alles andere als einfach. Doch mit Fürstenfeldbruck, Köndringen/Teningen, Kronau/Östringen II und Haßloch hat man vier direkte Konkurrenten noch als Gegner. Dass Oftersheim/Schwetzingen ohne Simon Förch und Daniel Hideg antrat – beide zählen zu den Top Ten der Liga-Torjäger – kam der SG natürlich entgegen. Doch mit Personalsorgen kennt man sich auch bei der SG in dieser Saison bestens aus.

Passable Pausenführung

Die Gastgeber produzierten einmal mehr ihren bekannten Stotterstart (1:3 und 3:5). Doch dann bekam die wieder offensiv ausgerichtete SG-Deckung (5-1- und 3-2-1-Variante) den Angriff der Spargelstädter in den Griff. Und weil Sandro Münch und Arne Ruf jetzt auch aus dem Rückraum trafen, legten die Pforzheimer in der 20. Minute erstmals vor. Dominik Seganfreddo mit seinen Saisontreffern Nr. 99 und 100 und der ab der 18. Minute ins Spiel gekommene Manuel Mönch mit drei seiner unnachahmlichen Würfen aus der Hüfte, sorgten dafür, dass der Vorsprung zur Pause mit 11:8 schon recht passabel war.

Die Gäste verkürzten noch einmal, ehe Max Lupus nach einem Traumanspiel von Nikolai Gerstner wieder den Drei-Tore-Abstand besorgte. Weil nun auch Goran Gorenac traf und Keeper Mile Matijevic hinter der konsequenten Abwehr immer sicherer wurde, war nach Sandro Münchs Übersteiger zum 22:16 die Vorentscheidung gefallen. Marius Hufnagels Tempogegenstoß zum 24:16 bedeutete gar eine Acht-Tore-Führung.

Einen Wermutstropfen im Freudenbecher gab es noch: Bei Max Lupus bracht die Muskelverletzung wieder auf. Dafür hat Philipp Schückle nach seinem Mittelfußbruch das Lauftraining wieder aufgenommen.