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Kabinettstückchen und viele Tore bekamen die Fans beim letzten Saisonspiel des FC Nöttingen zu sehen. Hier zaubertFCN-Knipser Leutrim Neziraj (vorne) gegen Kehls Frank Berger.Gössele
Kabinettstückchen und viele Tore bekamen die Fans beim letzten Saisonspiel des FC Nöttingen zu sehen. Hier zaubertFCN-Knipser Leutrim Neziraj (vorne) gegen Kehls Frank Berger.Gössele
25.05.2012

Ein Spektakel zum Ausklang: FC Nöttingen verabschiedet sich mit Tor-Festival

Mit einem spektakulären Fußball-Fest hat sich der FC Nöttingen von seinen Fans verabschiedet: 3:3(2:2) trennte sich der frischgebackene BFV-Pokalsieger im letzten Spiel der Oberligasaison vom KehlerFV.

Die Nachwehen des Pokal-Triumphes waren gestern Abend im Panoramastadion noch allgegenwärtig: Keine 48 Stunden nach dem Finalsieg gegen Neckarelz durften die Fans die Trophäe bewundern. Und auch in den Köpfen und Beinen der Remchinger Spieler schien der Pokalerfolg seine Spuren hinterlassen zu haben.

Denn obwohl Leutrim Neziraj den FCN mit der ersten Chance nach zwölf Minuten in Führung brachte, gehörte die erste halbe Stunde den Gästen. Folgerichtig drehten Yannick Häringer (17.) und Yannick Assenmacher (27.) die Partie. Erst danach spielten die Lila-Weißen konzentrierter. Die Folge: Giuseppe Ricciardi (41.) und Neziraj (44.) trafen die Latte, Viktor Kärcher ins Tor (43.): Einen Abstoß von Daniel Jilg, der zu seinem Abschied das Tor hüten durfte, verlängerten Neziraj und Timo Brenner in die Spitze. Dort kam Kärcher an den Ball und legte ihn am Gästekeeper Tobias Kornmaier vorbei ins Netz.

Mit offenem Visier starteten die Teams in Hälfte zwei: Erst Kehl mit dem 3:2 durch Kaleb (58.) sowie Pfosten- (56.) und Lattentreffern (76.). Dann Nöttingen mit dem etwas glücklichen Ausgleich. Im Sechzehner kam Marius Schäfer zu Fall, den fälligen Elfmeter verwandelte Dubravko Kolinger zum 3:3(83.). Fünf Minuten später ging seine Laufbahn zu Ende: Begleitet von dem Toten-Hosen-Song „Tage wie diese“ durfte er sich bei seiner Auswechslung feiern lassen.

Auch nach dem Spiel standen mehr die Emotionen und weniger das Sportliche im Mittelpunkt: FCN-Trainer Michael Witter jedenfalls verzichtete auf eine Analyse und freute sich stattdessen über einen „wunderschönen Abschluss“ der Saison. „Wetter, Fans, alles hat gepasst“, so der Coach.