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Symbolbild: dpa

Ein freier Platz und drei Anwärter für Aufstieg in die B-Klasse

Wer folgt Ölbronn-Dürrn II, Baden Darmsbach und TSV Grunbach II in die B-Klasse? Königsbach II, Neuhausen II oder doch die PSG Pforzheim? Die Aufstiegsrunde mit den drei Vizemeistern der C-Klassen startet am kommenden Freitag um 18.30 Uhr in Grunbach. Im ersten Match stehen sich Königsbach II und der SV Neuhausen gegenüber. Der Sieger bestreitet dann am Freitag, 14. Juni, das „Endspiel“ gegen die PSG Pforzheim um den Aufstieg.

Die Favoritenrolle will kein Team übernehmen. „Das ist eine offene Kiste“, sagt Jérôme Nell, Co-Trainer der Königsbacher. „Die Tagesform wird entscheiden. Unsere Chancen gegen Neuhausen stehen bei 50:50.“

Neuhausen II geht derweil ohne Druck in die K.o.-Spiele. „Wir haben uns nun die Situation erspielt und werden es genießen. Am Ende schauen wir mal, was dabei herauskommt“, sagt Trainer Frank Baier, der den Aufstieg gewiss gerne mitnehmen würde. Den Coach zieht es als Co-Trainer zum württembergischen A-Ligisten Renningen, wo Torsten Talmon (Bruder von SVN-Toptorjäger, Thomas Talmon, 25 Treffer) Cheftrainer ist.

Vom Papier her, könnte man meinen, dass die PSG Pforzheim als Außenseiter in die Aufstiegsrunde geht. Die 05er haben in dieser Runde nur 35 Punkte geholt, Königsbach und Neuhausen dagegen 58 beziehungsweise 54. „Wir sind Außenseiter“, meint dann auch Jerry Jeschek im Gespräch mit der PZ. „In der Rückrunde haben wir nur elf Punkte geholt und Platz zwei gerade noch so erreicht“, sagt der Co-Trainer der PSG, die großes Verletzungspech hatte. „Unser komplettes Mittelfeld ist weggebrochen“, so Jeschek.

Doch die Chance ist nun da, die B-Klasse winkt. Wen wünscht sich Jeschek für das entscheidende Spiel? „Neuhausen. Denn Königsbach wäre wohl der etwas schwerere Konkurrent“, sagt er. Am Freitagabend sind die Fußballfans in der Region schlauer.