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Der TSV Wurmberg-Neubärental mit Torhüter Daniel Kappenstein (rechts) kontrollierte vergangene Saison die Kreisklasse A1. Jetzt nimmt der TSV Wimsheim mit Sammy Radhouani und Valentin Hampel (von links) einen neuen Anlauf. Foto: Ripberger
Der TSV Wurmberg-Neubärental mit Torhüter Daniel Kappenstein (rechts) kontrollierte vergangene Saison die Kreisklasse A1. Jetzt nimmt der TSV Wimsheim mit Sammy Radhouani und Valentin Hampel (von links) einen neuen Anlauf. Foto: Ripberger
13.08.2015

Einige Teams schielen zur Tabellenspitze in der Kreisklasse A1: Spielertrainer Denis Mrmic hat mit Wimsheim viel vor

Zwei Mannschaften der Kreisklasse A 1 Pforzheim zeigen mit der Zielsetzung „Platz 1 bis 5“, dass sie der Aufstieg reizt: Der FV Knittlingen und der TSV Wimsheim, die zuletzt die Ränge zwei und drei belegten, und auf die die meisten Meistertipps entfallen. Der FVK wurde neunmal genannt, Wimsheim siebenmal.

Wimsheims Spielertrainer Denis Mrmic geht wie viele davon aus, dass es in der A 1 künftig recht ausgeglichen zugeht. Wer aufsteigen will, brauche 60 bis 63 Punkte, meint er. Zum Vergleich: Zuletzt holte der TSV Wurmberg-Neubärental als Meister 75 Zähler, Knittlingen 74. Die 57 Zähler von Wimsheim hätten auch in den Jahren zuvor nicht gereicht.

Zu den Mannschaften, die sich nun nach vorne orientieren, zählt die SG Ölbronn-Dürrn mit dem neuen Trainer Dietmar „Didi“ Dierlamm. „Er ist einfach ein Motivator“, sagt Mrmic über den früheren Drittliga-Spieler, der bei Alemannia Wilferdingen sein Trainer war.

Auch wegen ihres Torjägers rechnet der Wimsheimer Mrmic mit der SG. „Florian Breit sticht heraus“, sagt er.

Den TSV Ötisheim sieht Mrmic ebenfalls auf dem aufsteigenden Ast. „In der Rückrunde haben sie fast jeden geärgert. Da wächst etwas.“ Zaisersweiher hat zwar ein paar Spieler verloren, Mrmic geht aber davon aus, dass der Kreisliga-Absteiger eine gute Rolle spielt. Die Zweikampfstärke und der kleine Platz der Spielvereinigung stellten jeden Gegner vor Probleme.

Zu den Top 5 zählt Mrmic in jedem Fall den 1. FC Is-pringen. Als er beim Besuch der „Pforzheimer Zeitung“ die Zu- und Abgänge der Teams studierte, kam er schnell zur Erkenntnis: „Spielertrainer Michael Cycon hat geblufft, denn er hatte mir gesagt, dass sie nicht so viele Neuzugänge haben.“

Eher noch stärker schätzt Mrmic den 1. FC Nußbaum ein. Nachdem der direkte Wiederaufstieg nicht klappte, wolle es der FCN nun sicher wissen. Einen „sehr guten Fang“ habe Knittlingen gemacht, meint Mrmic. Mit dem neuen Spielertrainer Daniel Bühler („Ein Supertyp“) sei der FVK ganz klar ein Aufstiegskandidat.

Im Mittelfeld erwartet der Wimsheimer Mrmic die Sportfreunde Mühlacker, den SV Königsbach, den FSV Buckenberg II und auch den 1. FC Kieselbronn II. Aufsteiger FV Göbrichen („Das ist eine gefestigte Mannschaft“) traut er den Klassenverbleib zu. Zur Fvgg 08 Mühlacker, zu Viktoria Enzberg, zum Öschelbronn II und zu Singen II sagt er: „Die werden’s schwer haben.“

Was das eigene junge Team angeht, glaubt Mrmic, dass die Zugänge Stabilität bringen. Fürs Mittelfeld etwa ist Mrmics Cousin Robert Jankovic vom Buckenberg gekommen. Wimsheim hat gleich schwere Gegner. Dennoch verspricht Mrmic eine attraktive Spielweise: „Wir spielen gerne Fußball, sind keine Mannschaft, die die Bälle nach vorne schlägt.“