nach oben
31.01.2010

Eis auf den Rängen: KSC-Spiel gegen 1860 abgesagt

KARLSRUHE. Kurz nach elf Uhr am Sonntag, also knapp zweieinhalb Stunden vor dem Anpfiff, fiel das Zweitliga-Fußballspiel zwischen dem KSC und 1860 München dem erneuten Wintereinbruch zum Opfer. „Die Auf- und Abgänge im Stadion sowie die Zuschauerplätze selbst sind vereist“, erläuterte Karlsruhes neuer Sportdirektor Arnold Trentl die kurzfristige Absage der Partie, für die in den nächsten Tagen ein Nachholtermin gefunden werden soll.

Und in einer Presseerklärung schob KSC-Vizepräsident Arno Glesius nach: „„Aufgrund dieser äußeren Gegebenheiten ist die Sicherheit unserer Besucher nicht gewährleistet.“ Ein Großteil der 1500 bis 2000 „Löwen“-Fans war natürlich schon auf dem Weg nach Karlsruhe. Viele Münchner Anhänger, die mit dem Zug unterwegs waren, konnten zum Beispiel erst in Stuttgart „gestoppt“ werden.

„Am meisten tun mir unsere Fans leid“, sagte deshalb Miroslav Stevic. Zur sportlichen Situation meinte der Sportdirektor des TSV 1860: „Das ist sehr ärgerlich. Wir waren gut drauf und wollten unbedingt spielen. Denn wir haben uns schon was ausgerechnet.“

Nachdem sich die Münchner auf die Heimreise gemacht hatten, absolvierte der KSC auf dem Kunstrasenplatz ein internes Trainingsspiel, bei dem, um elf gegen elf spielen zu können, auch das Trainerteam mitwirkte. In den zwei mal 30 Minuten behielt die Mannschaft die Oberhand, die gegen die 60er aufgelaufen wäre: Miller – Demirtas, Drpic, S. Langkamp, Schäfer – Akin, Aduobe, Engelhardt, Krebs – Stindl – Tarvajärvi.

Markus Schupp hätte einerseits natürlich auch gerne gegen die Löwen gespielt. Andererseits können nun Michael Mutzel (Achillessehe) und Kapitän Alexander Iashvili (Oberschenkel) ihre Verletzungen auskurieren und stehen eventuell am Freitag um 18 Uhr beim KSC-Gastspiel auf St. Pauli, wieder zur Verfügung.