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Starker Auftritt nach Stotterstart: Am Ende feierten die Bisons einen deutlichen Heimsieg. Foto: J. Keller
Starker Auftritt nach Stotterstart: Am Ende feierten die Bisons einen deutlichen Heimsieg. Foto: J. Keller
10.11.2015

Eishockey: Pforzheimer Bisons zerlegen die Bären aus Balingen

Pforzheim. Nach 20 Minuten lagen die Bisons noch mit 0:2 hinten, der Eishockey-Landesligist besiegte die Eisbären Balingen dann aber doch noch deutlich mit 7:2 (0:2, 3:0, 4:0).

Die Bisons wollten die Niederlage von Ende Oktober in Heilbronn wettmachen, doch auch die Gäste aus Balingen wollten die Punkte an die Eyach mitnehmen. Nach etwas mehr als einer Minute sprachen die beiden Unparteiischen bereits die erste Strafe des Spiels aus. Ex-Profi Justin Zilla musste auf der Strafbank Platz nehmen. Dieses Überzahlspiel nutzen die Eisbären zur Führung durch Florian Zeiselmeier (3.). Anschließend spielten die Bisons nach vorne, doch noch fehlte das Scheibenglück, so dass es trotz zweier Überzahlspiele beim Rückstand blieb. Knapp vier Minuten vor dem Ende stand erneut Florian Zeiselmeier richtig und erzielte das 0:2.

Bisons-Coach Ken Filbey muss in der Kabine die richtigen Worte gefunden haben. Zu Beginn des zweiten Drittels galt es allerdings, eine weitere Unterzahlsituation zu überstehen, doch diese dauerte gerade einmal knapp 30 Sekunden. Dann wurde auch die Strafbank der Eisbären gefüllt. So kam es, dass die Bisons eine doppelte Überzahlchance hatten, doch diese wurde zunächst nicht genutzt. Erst in der 27. Minute war der Bann gebrochen und Sidney Körper netzte zum 1:2 ein. Nur zwei Minuten später glich Steffen Bischoff aus. Bis zur ersten Führung der Bisons dauerte es nur 39 Sekunden, als Falk Dornbach die schwarze Hartgummischeibe ins Netz der Eisbären beförderte. Die drei schnellen Gegentore schockten die Eisbären.

Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts erhöhte Sergej Wittmann auf 4:2 (44.), ehe Lucas Müller eine Minute später zum 5:2 traf. Doch die Bisons zeigten sich weiter bissig. Wiederum nur eine Minute später zappelte die Scheibe erneut im Netz. Sergej Wittmann hatte das 6:2 markiert. Nun nahm das Team des 1. CfR Pforzheim das Tempo aus dem Spiel, denn die Eisbären hatten nun kaum noch einen Zugriff auf das Spiel. In der 54. Minute lief es für die Bisons auch in Unterzahl erfolgreich, Sergej Wittmann konnte einen Gegenangriff zum 7:2-Endstand erfolgreich abschließen. Allerdings mussten die Bisons eine Hiobsbotschaft hinnehmen, denn kurz vor der zweiten Pause verletzte sich Peter Gorel, er spielte jedoch zu Ende. Hinterher wurde ein Muskelriss im Oberarm diagnostiziert. Gorel fällt sechs bis acht Wochen aus.

Am kommenden Samstag geht es für die Bisons bereits weiter. Um 19.30 Uhr sind sie beim Tabellenführer, den Mad Dogs Mannheim, zu Gast. Das nächste Heimspiel folgt am Sonntag, 22. November. Dann schaut die ESG Esslingen in der Pforzheimer St.-Maur-Halle vorbei.