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Falk Dornbach (rechts) erzielte gegen Reutlingen den Siegtreffer.  Archiv, J. Keller
Falk Dornbach (rechts) erzielte gegen Reutlingen den Siegtreffer. Archiv, J. Keller
28.03.2017

Eishockey-Landesliga: Bisons hoffen im Titelrennen auf fremde Hilfe

Reutlingen/Pforzheim. Die Pforzheim Bisons haben in ihrem letzten Saisonspiel die Black Eagles Reutlingen mit 3:2 (0:1, 0:1, 3:0) besiegt und bleiben damit vorerst Tabellenführer in der Eishockey-Landesliga. Ob es zur Meisterschaft reicht, entscheidet sich am kommenden Samstag, wenn der Tabellenzweite Mad Dogs Mannheim sein letztes Saisonspiel daheim gegen Reutlingen bestreitet. Das Team aus der Quadratestadt braucht mindestens zwei Punkte, um die Bisons noch abzufangen.

Die Bisons mussten in Reutlingen unbedingt gewinnen, um noch eine Minimal-Chance auf den Titel zu haben und die Mad Dogs Mannheim unter Druck zu setzen. Die Kurpfälzer selbst zeigten am Samstagabend gegen die Reserve der Hornets aus Zweibrücken keine Nerven und siegten klar mit 14:1 (5:0, 2:0, 7:1).

Die Bisons begannen sehr druckvoll, doch Manuel Rogge im Kasten der Reutlinger hielt seine Mannschaft durch gute Paraden im Spiel. In der 14. Minute setzte sich Tilo Fritz, derzeitiger Hallenbetreiber der Eissporthalle Reutlingen und ehemaliger Topstürmer der TSG, auf der rechten Seite durch und netzte zur überraschenden 1:0-Führung für die Hausherren ein.

Auch im zweiten Abschnitt waren die Bisons die spielbestimmende Mannschaft, doch etwas Zählbares sollte dabei nicht herausspringen. Selbst ein Überzahlspiel konnte nicht mit einem Torerfolg gekrönt werden. So nutzte Philipp Klaas, der kurz zuvor von der Strafbank auf das Eis zurückkehrte, einen Nachschuss zum 2:0 (34.).

In der zweiten Pause fand Coach Ken Filbey die richtigen Worte in der Kabine und die Bisons sorgten für die Wende. So traf zunächst Sergej Wittmann zum 1:2 (49.) und nur 90 Sekunden später brachte Falk Dornbach die Scheibe im gegnerischen Gehäuse zum 2:2 unter. Knapp sechs Minuten später war wieder Falk Dornbach zur Stelle, der einen Nachschuss zum 3:2 für die Bisons in die Maschen setzen konnte. Die Reutlinger nahmen daraufhin eine Auszeit, doch bis auf einen Lattentreffer waren die offensiven Bemühungen der Schwaben nicht erfolgreich.

Mit dem letzten Saisonsieg bleiben die Bisons weiterhin Tabellenführer und setzen somit die Mad Dogs unter Druck. Denn die Mannheimer müssen in ihrem letzten Spiel mindestens zwei Punkte gegen Reutlingen einfahren, um den Titel und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga zu verwirklichen. Doch die Reutlinger sind ein unbequemer Gegner, die den Kurpfälzern einiges abverlangen werden. pm