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Vorwärtsdrang: Eisingens Felix Peichl (am Ball) macht im Schlagerspiel gegen Zaisersweiher Tempo. Einiges zu tun hatte auch Schiedsrichter Gerhard Kimling.  Foto: Hennrich 

Eisingen siegt im turbulenten Topspiel – Zaiserweiher kassiert vier Platzverweise

Eisingen setzte sich im Schlagerspiel gegen den bisherigen Spitzenreiter Zaisersweiher überraschend glatt mit 3:0 durch und übernahm nach diesem Coup dank der besseren Tordifferenz die Tabellenführung. Den beiden Teams ist mit zwei Zählern weniger ein Trio auf den Fersen: Lienzingen (3:1 in Stein), Knittlingen (3:1 gegen Königsbach) und Ölbronn-Dürrn (3:0 bei Niefern II).

Niefern II – Ölbronn-Dürrn 0:3. Die Gäste dominierten Durchgang eins, gingen zunächst aber mit ihren Chancen zu leichtfertig um. Kurz vor der Pause dann aber ein Doppelschlag von Carsten Laupp (44.) und Thorsten Klusch (45.+2 Elfmeter). Nach Wiederbeginn beschränkte sich der Gast auf das Verwalten des Ergebnisses, baute damit die Nieferner auf, die plötzlich Chancen hatten. SG-Goalie Maximilian Hirsch hielt sein Tor aber sauber. Und als die eingewechselten Joker Chris-Luis Burghardt und Maik Lichtner zusammen das 0:3 fabrizierten, war der Drops gelutscht.

Ersingen II – Kieselbronn 2:2. Flottes Spiel in Ersingen mit der Gästeführung durch Marco Bücking (28.), Jan Preiszig glich aber noch vor dem Pausenpfiff aus (39.). Nach dem Seitenwechsel weiter ein offener Schlagabtausch, in dem Kieselbronn durch die erneute Führung durch Bücking (74.) auf die Siegerstraße einzubiegen schien. In buchstäblich letzter Sekunde rettete Fabrice Meier dem Gastgeber aber noch das verdiente Remis.

Stein – Lienzingen 1:3. Effektive Lienzinger schossen in Stein fünfmal auf das Steiner Tor und trafen dreimal ins Schwarze – jedes Mal in Person von Kunstschütze Caner Korkmaz durch einen Freistoß. Der Hausherr dagegen mühte sich nach Kräften, hatte dabei einige Chancen, aber nur Burcin Aksu traf zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

SF Mühlacker – Ötisheim 1:6. Die Sportfreunde dominierten Durchgang eins, wussten aber mit ihren Torchancen nichts anzufangen – und plötzlich lag der Gast vorn, als Omar Dibba getroffen hatte (44.). Per Elfmeter legte Max Oehler gleich nach der Pause das 0:2 nach (52.) und nach einer Ampelkarte für die Gastgeber (71.) Maik Tauchmann auch gleich das 0:3 (77.). Anton Schaubert traf dann endlich auch für die Sportfreunde ins Schwarze (78.), aber Dibba (83.) und Tauchmann (79., 85.) machten für Ötisheim gar das halbe Dutzend voll.

Eisingen – Zaisersweiher 3:0. Im Spitzenspiel zeigte Eisingen im ersten Durchgang eine absolut überzeugende Leistung und dominierte über weite Strecken das Geschehen. Der Gast versuchte immer wieder, die Laufwege von FSV-Angreifer Alex Jost mit Fouls zu unterbinden, was in zweierlei Hinsicht aber nicht klappte. Denn erst erzielte Jost das 1:0 und dann musste sein Gegenspieler noch vor der Pause mit der Ampelkarte vom Platz. In Hälfte zwei schien Zaisersweiher trotz Unterzahl stärker zu werden, aber nach einem langen Ball erhöhte Jost auf 2:0, worauf die hadernden Gäste sich zwei weitere Ampelkarten und auch noch eine Rote Karte einhandelten, als ein Akteur am Spielfeldrand einen Zuschauer attackierte. Als Luca Knodel mit einem tollen Pass Robin Kromus schickte, hieß es 3:0 und nach vielen Unterbrechungen ging dieses denkbare Spiel schließlich zu Ende.

Wimsheim – 08 Mühlacker 3:2. 08 erwischte den besseren Start, ging durch Hakan Hayirli (8.) in Führung. Dann fanden die Wimsheimer aber ins Spiel und plötzlich hatten Nico Bender (24.) und Niklas Munz (32.) die Führung gedreht. Nachdem Burak Topcu auf 3:1 erhöht hatte (70.), schien die Sache gelaufen, Rasim Deli machte es mit seinem 2:3-Anschlusstreffer in der 82. Minute aber noch einmal spannend.

Knittlingen – Königsbach 3:1. Zunächst ein starker Auftritt der Königsbacher, die durch Luca Schestag auch in Front gingen (18.) und danach durchaus die Chance hatten, zu erhöhen. Das 0:2 wurde aber verpasst und plötzlich hatte Mirko Burmistrak zum 1:1 ausgeglichen (41.). Nach dem Seitenwechsel wurden die Fauststädter stärker, nahmen das Heft in die Hand und drehten den Spieß letztendlich durch die Tore von Dustin Haack (64.) und Nicki Jost (85.) auch noch verdientermaßen um.