760_0900_120184_Eric_Leon_Augenstein_l_Samuel_Augenstein.jpg
TuS Ellmendingen (rot) hat sich auch in Schellbronn wieder durchgesetzt. Fotoarchiv: Becker 

Engelsbrand macht mit Sieg weiter Druck auf Ellmendingen und vergrößert Sorgen in Neuhausen

Pforzheim. Nichts Neues an der Spitze der Fußball-Kreisklasse A2 Pforzheim: Ellmendingen hat sich auch in Schellbronn durchgesetzt (3:1), Verfolger Engelsbrand macht aber weiter Druck mit dem mühelosen 4:0 beim neuen Schlusslicht Neuhausen.

Engelsbrand – Neuhausen 4:0

Vom Anpfiff an machte der FCE das Spiel und legte durch einen Doppelpack von Felix Weitbrecht (17., 36.) auch gleich mal ein 2:0 vor, das Raphael Großhans mit dem Pausenpfiff auf 3:0 ausbaute. Nach Wiederanpfiff gestaltete der Gast die Partie weitgehend ausgeglichen, die besseren Chancen boten sich aber nach wie vor den Engelsbrandern, die durch André Bleich auch noch auf 4:0 erhöhen konnten (69.).

Feldrennach – Tiefenbronn 7:2

Feldrennach gab sofort den Ton an und legte in Hälfte eins durch den Doppelschlag von Manuel Moritz (17.) und Philipp Eisele (19.) schon mal ein 2:0 vor. Gleich nach der Pause erhöhte Florian Eisele auf 3:0 (50.), plötzlich hatten aber Ali Cakir und Volkan Yüksel auf 2:3 verkürzt. Der Hausherr konterte schnell, Benjamin Kling stellte mit einem Doppelpack den alten Abstand wieder her, ehe Florian Eisele und Tim Conzelmann noch auf 7:2 erhöhten.

Mühlhausen – Huchenfeld II 1:0

Die Würmtäler waren im ersten Durchgang einen Tick besser und führten zur Pause auch verdient mit 1:0, nachdem Pascal Zwiener in der 20. Minute im Anschluss an eine Ecke aus der zweiten Reihe erfolgreich war. Nach dem Seitenwechsel übernahm der Gast das Kommando, drängte auf den Ausgleich – kam aber gegen die aufmerksame Mühlhausener Deckungsreihe trotz später Überzahl nach einer Ampelkarte (75.) zu keinen klaren Chancen.

Schellbronn – Ellmendingen 1:3

Ellmendingen erwies sich als das spielerisch bessere Team, Schellbronn warf seine Kampfkraft in die Waagschale und bot so dem Spitzenreiter nicht nur lange Paroli, sondern ging sogar in Front, als ein Freistoßkracher von Yannick Bogner wie ein Strich ins Netz flog (17.). Jannick Bleiholder (26.) und Ken Hoffmann (32.) drehten kurz vor der Pause die Führung, die Biet-Elf hielt aber auch nach dem Wechsel dagegen, hätte durch Bogner ums Haar auch ausgeglichen, aber Hoffmann machte mit dem 1:3 doch noch alles klar (87.).

Höfen – Büchenbronn II 1:3

Eigentlich erwischten die Höfener den besseren Start, gingen durch ein Freistoßtor von Scarafilo in Front. Danach übernahm der Gast aber das Kommando, drängte auf den Ausgleich und der glückte durch Stefan Furtwengler auch noch vor dem Wechsel. Auch nach der Pause hatten die Höhenstädter mehr vom Spiel, und Furtwengler (54.) und Jannick Lucke (76.) machten den Sieg fest.

Schömberg – Birkenfeld II 3:2

Besserer Start für die Hausherren mit der Führung durch Norman Güven (3.), danach waren die Gäste einen Tick besser und glichen durch Patrick Eberle aus, ehe Robin Mesaros das 1:2 verpasste, als er einen Strafstoß vergab. Nach dem Seitenwechsel mehr Druck der Schömberger und nach Vorarbeit von Marko Corak stellten Nemanja Milicevic (66.) und Yannick Limp (77.) das Ergebnis auf 3:1, ehe Eberle noch für späte Spannung sorgte (83.).

Calmbach – Oberes Enztal 1:2

In einem zerfahrenen Spiel mit mehr Ballbesitz für die Calmbacher brachte Maurice Roller die Gäste aus dem Nichts in Front (37.). Nach einer Stunde legte Norman Lohr trotz Calmbacher Überlegenheit das 0:2 nach, dann scheiterte Serkan Ihtyar für den FCC mit einem Elfmeter, ehe Dominik Soares doch noch verkürzte (80.), aber Latte und ein starker Gästetorwart verhinderten den möglichen Ausgleich.

Unterreichenbach-Schwarzenberg – Langenalb 3:2

Blitzstart der Gäste durch Fabian Haas (3.), danach klare Überlegenheit der Langenalber, aber plötzlich hatte Simone Guarneri ausgeglichen (33.). Postwendend ging der Gast durch ein Eigentor wieder nach vorn, verpasste danach aber, nachzulegen. Und das sollte sich nach Wiederanpfiff rächen, als die Gastgeber das Heft in die Hand nahmen, dem Gegner kaum mehr Luft ließen und durch zwei weitere Treffer von Guarneri (65., 79.) den Spieß noch umdrehten.