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Es kann endlich losgehen. Beim FC Nöttingen hat man sich für den 13. August im DFB-Pokalspiel gegen Zweitligist VfL Bochum einiges vorgenommen. Foto: Ketterl
Es kann endlich losgehen. Beim FC Nöttingen hat man sich für den 13. August im DFB-Pokalspiel gegen Zweitligist VfL Bochum einiges vorgenommen. Foto: Ketterl
04.08.2017

Entspannte Vorbereitung des FC Nöttingen aufs große DFB-Pokalspiel

Keine Hektik: Beim FC Nöttingen blickt man dem Spiel im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten VfL Bochum am Sonntag, 13. August, 15.30 Uhr (live auf Sky) im Karlsruher Wildparkstadion gelassen entgegen. „Wir sind auf dem Laufenden“, sagt Vereinschef Dirk Steidl. Er weiß, dass er sich auf seine Helfer, allen voran den unermüdlichen Jürgen Hecht, verlassen kann.

Pokalerfahrung hat der Oberligist aus Remchingen ja genug. Stress gab es, als sich die Nöttinger 2012 erstmals qualifizierten, weil man nach nervenaufreibender Stadionsuche die Partie gegen Hannover 96 schließlich in Reutlingen austragen musste. Ein Jahr später gab es gegen Schalke 04 erstmals ein Nöttinger Spiel im Wildparkstadion mit richtig großer Kulisse. 2015 dann der Wahnsinn: Ausverkauftes Wildparkstadion mit knapp 30.000 Zuschauern gegen den FC Bayern München.

Nein, ausverkauft wird die Partie gegen Bochum garantiert nicht. Tickets im Vorverkauf gibt es auf der Nöttinger Geschäftsstelle und im Kartenbüro in den Schmuckwelten Pforzheim. Bislang hat der Verein rund 2500 Karten verkauft, setzt aber auf größere Nachfrage an der Tageskasse. Es wird kein Problem sein, direkt vor der Partie noch Tickets zu kaufen. „4000 bis 5000 Zuschauer wären okay“, sagt Vereinschef Dirk Steidl. Im Stadion werden nur Haupttribüne und zwei Kurven-Stehblöcke geöffnet. Stehplatztickets kosten 15 Euro (ermäßigt 12 Euro), Tribünenkarten 30 bis 40 Euro. Zudem vermarktet der FCN wieder einen Teil der Logen im Stadion sowie den großen VIP-Treff.

Beim kommenden Pokalgegner des FC Nöttingen gibt man sich selbstbewusst. Im Sommer gestaltete der Fußball-Zweitligist VfL Bochum die Trainerbänke neu. Auf der Gästebank steht nur ein Wort: „Punktelieferant“. Damit macht der VfL mit einem Augenzwinkern deutlich, dass man in dieser Saison aufsteigen möchte. Sportvorstand Christian Hochstätter sagte jüngst: „Es muss unser Ziel sein, Meister zu werden. Sieben Jahre 2. Liga sind genug.“ Die 0:1-Heimniederlage zum Zweitliga-Auftakt gegen St.Pauli ließ aber die Euphorie verpuffen.

Mitten in der Vorbereitung entließ der VfL Trainer Gertjan Verbeek, Ismail Atalan vom Drittligisten Spfr Lotte übernahm. Über den konkreten Anlass der Trennung schweigt Hochstätter, sprach aber von „zwischenmenschlichen Defiziten“. Ein Großteil der Fans mochte den Niederländer, weil er offensiv spielen ließ und kein Ja-Sager war, einer der letzten sogenannten Typen.

Mehr über den FCN-Pokalgegner lesen Sie am ..... in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.