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Ulmer Spieler ziehen die Zunge des bewusstlos am Boden liegenden Bastian Heidecker aus dem Rachen. Eibner
Ulmer Spieler ziehen die Zunge des bewusstlos am Boden liegenden Bastian Heidecker aus dem Rachen. Eibner
12.11.2015

Entwarnung nach Schockmoment: Ulmer Spieler fällt mit Gehirnerschütterung aus

Stuttgart/Ulm. Die gute Nachricht zuerst: Bastian Heidecker geht es wieder besser. Gestern konnte der Angreifer des Fußball-Oberligisten SSV Ulm das Krankenhaus wieder verlassen.

Aufatmen bei den Spatzen, denn am Abend zuvor im Nachholspiel bei den Stuttgarter Kickers II (5:0-Sieg) war der Schock in der 38. Minute groß. Laut Ulms Trainer Stephan Baierl fiel bei einem Zweikampf der 1,93 Meter große Stuttgarter Abwehrspieler Aris Akgün auf Doppeltorschütze Bastian Heidecker und knockte diesen unabsichtlich mit dem Ellenbogen aus. Heidecker blieb bewusstlos auf dem Rasen liegen, seine Mitspieler reagierten schnell und zogen ihm die Zunge aus dem Rachen, damit er nicht erstickte. „Bastian konnte sich an nichts mehr erinnern, auch nicht an seine beiden Tore“, berichtet Baierl der PZ. Mit Verdacht auf eine schwere Gehirnerschütterung wurde der 32-Jährige ins Krankenhaus gebracht. Eine Computertomografie zeigte zum Glück aber keine Auffälligkeiten. Heidecker trug „nur“ eine Gehirnerschütterung davon.

„Gestern hat er sich dann selber entlassen“, erzählt Baierl. „Er ist nämlich erst kürzlich zum zweiten Mal Vater geworden.“ Es ginge ihm den Umständen entsprechend gut, so der Coach. Wie lange Heidecker ausfällt, steht noch nicht fest. Ulm empfängt am Samstag den Freiburger FC. dom