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Arif Adill (links) und Morteza Wahdedi präsentieren zusammen mit Trainer Ibrahim Sönmezates ihre Medaillen.  JCP
Arif Adill (links) und Morteza Wahdedi präsentieren zusammen mit Trainer Ibrahim Sönmezates ihre Medaillen. JCP
01.02.2017

Erfolgreiche Flüchtlinge gewinnen Gold für den Judo-Club Pforzheim

Arif Adill (20) und Morteza Wahdedi (13) sind Flüchtlinge aus Afghanistan. Beim Judo-Club Pforzheim betreiben sie Sport – Taekwondo Vollkontakt. Jetzt haben sie Gold und Silber beim Neujahrsturnier in Biberbach geholt.

In der Taekwondo-Abteilung des JCP trainieren regelmäßig Sportler aus über 30 Herkunftsländern. Arif machte schon in Afghanistan Taekwondo und ist Träger des 1. DAN. Seinen Finalkampf in Biberach entschied er knapp mit 5:4 für sich. Morteza ist Anfänger (Gelb-Gurt), erreichte aber in seinem ersten Turnier gleich Silber, sehr zur Freude von Trainer Ibrahim Sönmezates (6. DAN).

Beide Afghanen leben seit rund einem Jahr in Pforzheim und genießen das regelmäßige Training. Ibrahim Sönmezates ist überzeugt, dass Taekwondo die Integration in besonderer Art und Weise unterstützt. Bei gemeinsamen Übungen mit wechselnden Partnern könne man auch über sprachliche Barrieren hinweg viel lernen. Herkunft, Hautfarbe und Religion seien egal.