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Die Lücke finden muss Nils Brandt (am Ball) im Heimspiel gegen seinen Ex-Verein Salamander Kornwestheim. Foto: PZ-Archiv, Becker
Die Lücke finden muss Nils Brandt (am Ball) im Heimspiel gegen seinen Ex-Verein Salamander Kornwestheim. Foto: PZ-Archiv, Becker
17.12.2015

Erneutes Kampfspiel der TGS Pforzheim gegen Salamander Kornwestheim?

Fünfmal sind die Handballer der TGS Pforzheim und von Salamander Kornwestheim gegeneinander angetreten, seitdem sie zur Saison 2013/2014 zusammen von der Oberliga Baden-Württemberg in die 3. Bundesliga aufgestiegen sind. Dreimal haben die Pforzheimer dabei jeweils mit einem Treffer Differenz gewonnen, eine der Begegnungen endete unentschieden, im letzten Aufeinandertreffen im August dieses Jahres feierten die „Lurchis“ aus Kornwestheim mit 34:31 dann ihren bisher einzigen Sieg. Wenn die beiden Kontrahenten am Samstagabend (Spielbeginn 19 Uhr) in der Bertha-Benz-Halle zu Beginn der Rückrunde und zum Abschluss des Kalenderjahres erneut die Klingen kreuzen, scheint ein erneutes Kampfspiel auf des Messers Schneide geradezu programmiert.

Nach dem Spielverlust in der Schuhstadt will Andrej Klimovets mit seinen Mannen diesmal selbstverständlich den Spieß umdrehen. Dass dies aber alles andere als ein Honigschlecken werden wird, liegt nicht nur daran, dass der Gegner eine ganz ausgebuffte und erfahrene Truppe aufs Parkett schickt, sondern mit Hans Christensen auch einen Trainer hat, für den der Vergleich mit seiner alten Mannschaft natürlich alles andere als eine 08/15-Begegnung ist. Zudem muss Salamander, das nach dem Start nach Maß etwas den Faden verloren hat, derzeit auch bei einem Punktestand von 13:17 Zählern wieder nach dem unteren Bereich der Tabelle (derzeit Rang neun) schielen, denn in der ausgeglichenen und dicht gedrängten Liga sind die Absteigerplätze gerade einen Zähler entfernt.

Dass der Faden wieder geknüpft ist, hat Kornwestheim zuletzt beim Remis im Gastspiel beim TV Hochdorf bewiesen, wo man in den letzten Minuten sogar noch einen Drei-Tore-Vorsprung verschenkte. Mit Tinti/Wolf und Gabriel stellt der Gegner beachtliches Rückraumpotenzial, mit Peter Jungwirth einen Sprinter auf der rechten Außenbahn, der aus Magdeburg und Wetzlar Erfahrung aus der 1. Bundesliga mitbringt und dies auch mit seinen neun Toren in der Vorrundenbegegnung spielentscheidend unterstrich.

Und dennoch gehen die Pforzheimer mit berechtigtem Anspruch auf das nächste Punktepaar und nach der Leistung im Spiel gegen Oppenweiler auch mit breiter Brust in den Vergleich. Nach dem Stotterstart drückten Florian Taafel, Valentin Hörer und Marco Kikillus ihr Durchsetzungsvermögen mit zusammen nicht weniger als 20 Toren aus, dies berechtigt auch für morgen zu Hoffnung.TGS-Spieler Filipp Prsa hat nach ausgeheilter Verletzung noch Luft nach oben und wird dies auch zeigen wollen. Ebenso wird sich Nils Brandt gegen seinen früheren Club voll ins Zeug legen.Nach dem Spiel gegen Kornwestheim verabschiedet sich die TGS in die Winterpause. Am 16. Januar geht es dann bei der SG Kronau-Östringen II weiter.