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In Bedrängnis: BSC-Spielertrainer Kevin Schneider (rechts).  PZ-Archiv, J. Keller
In Bedrängnis: BSC-Spielertrainer Kevin Schneider (rechts). PZ-Archiv, J. Keller
14.12.2015

Ersatzgeschwächte Wasserballer beim Spitzenreiter ohne Chance

Würzburg. Mit einer stark ersatzgeschwächten und sehr jungen Mannschaft haben sich die Zweitliga-Wasserballer des 1. BSC Pforzheim sich beim bisher unbesiegten Tabellenführer und Aufstiegsaspiranten SV Würzburg wacker geschlagen, verloren am Ende aber dennoch etwas deutlich mit 6:13 (1:2, 2:6, 1:3, 2:2).

Ausgerechnet beim vielleicht stärksten Gegner der Liga mussten die Badener mit nur zehn Mann antreten. Zwar konnte der wiedergenesene Stefan Bohnenberger nach seiner Verletzung gegen München das Team als Kapitän wieder anführen, mit Marcel Schneider, Jens Höckele und Benedikt Völkle fehlten jedoch drei wichtige Stammkräfte. So kamen vor allem die Nachwuchsspieler zum Einsatz, lediglich Bohnenberger und Spielertrainer Kevin Schneider hoben als Ü20-Spieler den Altersdurchschnitt von gerade einmal 19,6 Jahren etwas an.

Lob für junge Spieler

Dementsprechend zufrieden war der Kapitän auch mit seinen Nachwuchskräften: „Besonders den Jungen gilt ein großes Lob. Sie haben sich echt wacker geschlagen im Wasser.“ Spielentscheidend war wie schon zuhause gegen Leimen/Mannheim das zweite Viertel, das die Gäste mit 2:6 an die Würzburger abgeben mussten. „Die Würzburger hatten ein starkes Umschaltspiel. Hätten wir diese Kontermöglichkeiten im zweiten Viertel nicht so oft zugelassen, hätten wir das Spiel wesentlich spannender und knapper gestalten können“, meinte Pforzheims Torhüter Georg Uhlig.

In der Folge verteidigten die Würzburger die deutliche Führung routiniert bis zum Abpfiff und konnten ungefährdet den fünften Sieg im fünften Spiel feiern. Für die Pforzheimer, bei denen Alexander Wottschel doppelt, Stefan Bohnenberger, David Pilasch, Jon Busmann und Pascal je einmal trafen, geht es bereits am kommenden Samstag zum noch punktlosen Tabellenvorletzten WV Darmstadt. Ein Pflichtsieg zum Abschluss des Kalenderjahres könnte sicherlich aufbauen, bereits im Januar wartet das Rückspiel gegen den Bundesliga-Absteiger Leimen/Mannheim.