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Vor dem Spiel standen sie noch zusammen, nach dem Spiel wird es jedoch einiges zu besprechen geben.
sg pforzheim © Frederic Gössele
17.01.2015

Erschreckende 10 Minuten verpassen SG Pforzheim/Eutingen Niederlage

Pforzheim. Tag der offenen Tür in Pforzheim: Jedoch nicht zum Einkaufen, sondern zum Toreschießen. Oder, um es aus Sicht der SG Pforzheim/Eutingen darzustellen: Tore kassieren und damit das komplette Spiel in die Tonne zu treten. So geschehen bei der 29:33-Niederlage gegen die TSG Söflingen.

Dabei hatten die Pforzheimer die ersten 10 Minuten recht gut mitgehalten. Irgendwas musste dann jedoch passiert sein, denn plötzlich herrschte Ebbe auf dem Torekonto der SG und Hochkonjunktur auf dem der Gäste. Die Handballer aus Pforzheimer zeichneten sich in dieser Phase durch eine hohe Fehlerquote, eine schlechte bis desolate Abwehr und diverse Fehlwürfe und –pässe aus.

Diese Ergebenheit führte zu einem Zwischenstand von 10:20 nach 28 Minuten. Als kleine Wiedergutmachung gelang es immerhin, den Abstand bis zur Halbzeit auf 13:20 zu verkürzen.

Und nach der Halbzeit ging es auch weiter bergauf – bis zur 46. Minute kämpften sich die Pforzheimer auf 23:27 ran. Wären davor nicht so viele Fehler passiert, hätte man sogar noch auf ein Unentschieden oder einen Sieg hoffen können. Das Resultat war dann 29:33.

Erwähnenswert ist trotz all der schlechten Nachrichten die starke Leistung von Rico Petruzzi, der ab der 40. Minute ein starker Rückhalt im Tor war und wohl manch eine höhe Tordifferenz zum Gegner verhinderte. Er selbst sagt: „Der Start war nicht optimal und die Fehlerquote war einfach zu hoch.“

Ähnlich sieht das Trainer Alexander Lipps, wenngleich er noch deutlichere Worte findet: „So eine desolate Phase darf man sich nicht erlauben.“ Die derzeitige Negativserie von drei Spielen ohne Punktgewinn findet er „nicht prikelnd“.

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