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Nach der guten Vorbereitungen will sich Roy James (am Ball) von der TGS Pforzheim nicht von Kornwestheims Spielern aufhalten lassen. Archiv foto: Becker 

Erster Gradmesser direkt zum Saisonstart: TGS Pforzheim empfängt mit Kornwestheim direkt dicken Brocken

Pforzheim. Wie in der vergangenen Saison bestreitet die TGS Pforzheim das Auftaktspiel in der 3. Handball-Liga gegen Salamander Kornwestheim. Wie beim damaligen 23:23 ist auch diesmal von einer engen Kiste auszugehen. Von einem ersten Gradmesser spricht der neue TGS-Trainer Tobias Müller. „Wir wollen vor allem in unsere Heimspiele dominieren“, kündigte Müller an – am Samstag (19 Uhr) haben die Pforzheimer die erste Chance dazu.

Vorsicht vor schnellen Kontern

Mit Salamander Kornwestheim stellt sich eine etablierte Drittliga-Mannschaft mit einem durchschlagskräftigen Rückraum und einer aggressiven 6:0-Deckung in der Bertha-Benz-Halle vor. Bei den schnellen Konterspielern der „Lurchis“, die Abspielfehler gnadenlos zu Tempogegenstößen nutzen, fordert Müller von seinen Mannen vor allem ein diszipliniertes Angriffsspiel. Wie durchschlagskräftig vor allem Spielmacher Felix Kazmeier ist, zeigen dessen 178 Tore in der vergangenen Saison.

Nur Blum fehlt beim Auftakt

„Ich freue mich nach der langen Vorbereitung, meine Spieler endlich loslassen zu können“ fiebert „Tobse“ Müller dem Auftakt entgegen, der auch seine erste Bewährung auf der Trainerbank eines Drittligisten ist. Der TGS-Trainer, kann am Samstag eine gut vorbereitete Truppe auf das Parkett der Bertha-Benz-Halle schicken. Bis auf den am Knie verletzten Raphael Blum steht Müller der komplette Kader zur Verfügung.

Der Kontrahent aus Kornwestheim muss auf seinen Torhüter Niko Henke verzichten, für ihn springt Pascal Welz ein, der seine Karriere eigentlich schon beendet hatte.

Enorme Vorbereitungsleistungen waren von der TGS im Hinblick auf die Einhaltung der Hygienevorschriften gefordert. „Wir haben die Sache dank eines großen Helferstabs im Griff und können die Abstandsregeln und sonstigen Vorgaben sicher einhalten“ signalisiert TGS-Boss Wolfgang Taafel.

Karten gibt es nicht nur im Internet, sondern auch an der Abendkasse. „Wir wollen unseren treusten Fans den Besuch unserer Heimspiele und den damit verbundenen organisatorischen Aufwand so angenehm wie möglich machen, zumal Handball gerade auch bei der älteren Generation eine große Anhängerschaft hat und nicht jeder davon ist mit dem Onlinebuchen vertraut oder hat Lust auf solche Funktionen“, so Wolfgang Taafel.