nach oben
In die Startformation wird beim FC Nöttingen heute Neuzugang Jannik Froschauer (links) rücken. Beim Auftaktspiel im neuen Jahr in Offenburg war der Angreifer – hier im Zweikampf mit Artur Baitinger – bereits eingewechselt worden. Foto: Eibner
In die Startformation wird beim FC Nöttingen heute Neuzugang Jannik Froschauer (links) rücken. Beim Auftaktspiel im neuen Jahr in Offenburg war der Angreifer – hier im Zweikampf mit Artur Baitinger – bereits eingewechselt worden. Foto: Eibner
07.03.2013

Erstes Heimspiel für den FC Nöttingen mit Neuzugang Froschauer

Remchingen-Nöttingen. Im ersten Heimspiel im neuen Jahr will der FC Nöttingen auch den ersten Sieg. Nach dem 0:0 beim Offenburger FV zum Jahresauftakt in der Fußball-Oberliga wird Trainer Michael Wittwer sein Team im Heimspiel am Freitag gegen den FSV Hollenbach (Freitag, 19.30 Uhr) voraussichtlich umbauen. Neuzugang Jannik Froschauer soll erstmals in der Startformation stehen. Der 21-jährige Angreifer, der beim SSV Ulm ausgebildet wurde, kickte zuletzt für den FV Illertissen, den Tabellenführer der neu gegründeten Regionalliga Bayern.

Die Nöttinger Defensive zeigte sich in Offenburg bereits standfest. Doch im Offensivspiel will Wittwer gegen Hollenbach mehr sehen. Weil Froschauer als Sturmspitze ins Team rückt, wird es einige Verschiebungen im Mannschaftsgefüge geben. Vermutlich wird Leutrim Neziraj als hängende Spitze ins offensive Mittelfeld zurückbeordert.

Mario Bilger, der zuletzt im Zentrum spielte, wird dann wohl wieder auf die linke Außenbahn zurückkehren. Das dürfte einen weiteren Winterneuzugang, Mario Hohn (früher VfB Stuttgart Junioren, VfR Aalen) den Platz in der Startformation kosten. Bereit steht inzwischen auch wieder Ricardo di Piazza. Der Spielmacher musste zuletzt mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel pausieren. Gegen Hollenbach wird er zunächst auf der Bank sitzen.

Gespannt sein darf man, was passiert, wenn es für Nöttingen heute einen Elfmeter gibt. In Offenburg war Neziraj ja mit einem Strafstoß am Torhüter gescheitert. Wittwer machte anschließend aus seiner Verärgerung keinen Hehl, weil der FCN-Angreifer bislang nicht als Elfmeterschütze auffällig geworden war. „Wir haben andere Spieler, die das können und die sich auch den Ball nehmen müssen“, fordert der Trainer. Neziraj bekommt von Wittwer vor dem Hollenbachspiel mit auf den Weg: „Er hat etwas gutzumachen.“ Vielleicht hört der Angreifer ja auf den Trainer und erzielt sein zehntes Saisontor.

Wiedergutmachung fordert Wittwer aber auch von der ganzen Mannschaft nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel in Hollenbach. „Das war unsere schlechteste Saisonleistung“, blickt der FCN-Coach zurück. Allerdings ist der FSV ein unbequemer Gegner mit Stärken in der Defensive, wie das Torverhältnis von 18:20 belegt. Im Angriff ist Maximilian Albrecht mit sieben Toren Alleinunterhalter. Auswärts ist dem FSV bislang bei sieben Punkten aus acht Spielen allerdings nicht viel gelungen.