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Trotz der unnötigen Niederlage: Mario Nittel findet im KKS-Team allmählich zu alter Stärke zurück.  Faulhaber
Trotz der unnötigen Niederlage: Mario Nittel findet im KKS-Team allmählich zu alter Stärke zurück. Faulhaber
28.11.2017

Erstliga-Schützen des KKS Königsbach mit unglücklicher Niederlage

Königsbach-Stein. Einen weiteren Dämpfer haben die Luftgewehrschützen des KKS Königsbach in der 1. Bundesliga Süd einstecken müssen: Im südbadischen Rainau-Schwabsberg unterlag das Team von Trainer Jens Müller dem SV Niederlauterbach unglücklich mit 2:3, verbuchte aber mit insgesamt 1961:1955 das deutlich bessere Ringergebnis. „Wie erwartet war das eine verdammt enge Kiste“, fasste Coach Müller zusammen. Mit dem Ausgang des Wettkampfes konnte er keinesfalls zufrieden sein, gerade weil die Teamleistung ordentlich war.

KKS-Top-Schützin Judith Gomez, normalerweise eine zuverlässige Größe im KKS-Team, fand nicht in ihren Wettkampf und verkaufte sich mit 392 Ringen unter Wert. Allerdings war ihre Gegnerin Olivia Hofmann (399) an diesem Tag einfach nicht zu toppen. André Link (394) an Position zwei bot einen sehr guten Wettkampf, musste sich aber dem zweifachen Junioren-Europameister Maximilian Dallinger (396) geschlagen geben. „Mit 394 zu verlieren ist keine Schande“, kommentierte der Coach. Das Zünglein an der Waage war indes Sarah Würz (391) an Position drei. „Sarah hat einen ordentlichen Wettkampf abgeliefert“, lobte Müller. „Ihr Gegner Maximilian Simbeck (392) legte allerdings in der zweiten und dritten Serie mit jeweils 100 Ringen einen Zwischenspurt ein, was Niederlauterbach letztlich den Sieg brachte.“

Christian Brenneisen (389), Position vier, kam ungefährdet zum Punkt, obwohl er sein Potenzial gegen Andreas Geuther (384) nicht ganz umsetzen konnte. Eine beeindruckende Vorstellung bot dagegen Mario Nittel (395) an Position fünf gegen Karin John (384). „Mario findet allmählich zu alter Stärke zurück“, so der Trainer, „um so mehr wird er am nächsten Wochenende in Prittlbach fehlen.“ Nittel ist kurzzeitig aufgrund seiner beruflichen Ausbildung verhindert.

Ärgerlich für Jens Müller ist das Endergebnis, trotz der besseren Ringleistung. „Wir sind, was die tatsächliche Ringleistung angeht, sehr gut mit dabei, haben im Moment aber das glücklichere Ende scheinbar ‚verlegt‘,“ mutmaßt Müller. „Unser Training wird sich auszahlen. Wir gehen die kommenden Wettkämpfe mit gleicher Entschlossenheit und Konzentration an. Ich vertraue der Mannschaft auf allen Positionen.“ ufa

Ergebnisse und Tabellen:

http://bundesliga.dsb.de