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Beim zähen Pokalspiel bei der Spvgg Neckarelz war KSC-Spieler Marc Lorenz das entscheidende 2:1 zu verdanken.
Beim zähen Pokalspiel bei der Spvgg Neckarelz war KSC-Spieler Marc Lorenz das entscheidende 2:1 zu verdanken. © Ripberger/PZ-Archiv
15.09.2017

Es zählt nur das Ergebnis: Karlsruher SC vor Heimspiel gegen Lotte

Karlsruhe. Bevor Alois Schwartz aufs Heimspiel des KSC gegen die Sportfreunde Lotte am Samstag (14 Uhr/telekomsport.de) zu sprechen kam, blickte der Karlsruher Cheftrainer aufs Achtelfinale im badischen Fußball-Vereinspokal zurück. „Kein Vorwurf – die Jungs waren sehr engagiert. Im Pokal zählt nur das Weiterkommen“, sagte Schwartz im Hinblick auf das magere 2:1 des Drittligisten beim Sechstligisten Spvgg Neckarelz.

Der KSC-Coach hatte gegenüber dem torlosen Punktspiel in Chemnitz ein halbes Dutzend Spieler aus dem momentan zweiten Glied auflaufen lassen. Ob sich einer für die Startelf empfehlen konnte, ließ Schwartz offen. Bis auf die verletzten Andreas Hofmann (Knie) und Martin Stoll (Leiste), sowie Malik Karaahmet, der sich mit der türkischen U17 auf die WM in Indien (6. bis 28. Oktober) vorbereitet, stehen dem KSC-Trainer fürs vierte Heimspiel der Saison alle Spieler zur Verfügung.

Die ersten Schritte der Wildparkprofis unter seiner Regie „waren gut, sehr positiv“, fasste Schwartz seine bisher knapp dreiwöchige Tätigkeit zusammen.: „Ich sehe Fortschritte.“ Was seine Schützlinge beim 0:0 in Chemnitz „hintenraus“ gezeigt hätten („mehr Körperspannung, mehr Überzeugung in unseren Aktionen“) gelte es auszubauen.“ Der KSC müsse sich gegen Lotte „reinknien, reinhängen.“ Schwartz hofft, „dass dann der Funke auf die Zuschauer überspringt und wir ein gutes Heimspiel haben.“

Da sich der KSC „über Resultate stabilisieren muss“, wie Oliver Kreuzer sagt, erwartet der Sportdirektor gegen die Sportfreunde „eine gute Leistung“. Kreuzer erhofft sich den zweiten Heimsieg der Saison. Bisher hat der KSC überhaupt nur einmal die Punkte geholt. Was die Spieler in Chemnitz gezeigt hätten, sei „defensiv und offensiv ansprechend gewesen“, sagte Kreuzer. „Daran müssen die Jungs anknüpfen – und noch eine Schippe drauflegen.“

Mögliche KSC-Aufstellung: Uphoff – Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach – Mehlem, Bülow, Wanitzek – Schleusener, Fink, Lorenz