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Sebastian Kienle. Foto: dpa
Sebastian Kienle. Foto: dpa
06.06.2017

Ex-Ironman-Weltmeister Sebastian Kienle zufrieden mit Platz 2 in Šamorín

Šamorín. Den Sieg bei der Premiere von „The Championship“ mussten die starken deutschen Triathleten einem anderen überlassen. Der Frust hielt sich bei Ex-Ironman-Weltmeister Sebastian Kienle & Co. nach dem Halbdistanz-Rennen am Samstag im slowakischen Šamorín aber in Grenzen. „Das war definitiv einer der zweiten Plätze, die du genießt, und von denen du viele positive Dinge mitnimmst“, sagte der Triathlet aus Mühlacker.

Wie der drittplatzierte Michael Raelert und alle anderen in einem stark besetzten Feld musste er sich einzig dem Kanadier Lionel Sanders geschlagen geben. Auf Rang vier kam Andreas Dreitz, Siebter wurde Boris Stein, auf den achten Platz schaffte es Julian Mutterer. Der mitfavorisierte Brite Alistair Brownlee, 29 Jahre alter Olympiasieger über die Kurzdistanz von 2012 und 2016, stieg dagegen vorzeitig aus. „Ein harter Tag vom ersten Schwimmzug an. Ich hasse es, nicht zu finishen, ich hatte aber keine andere Wahl“, meinte Brownlee, der mit zwei Siegen in seinen ersten Rennen über die Distanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen in die Slowakei gereist war und das Rennen auf dem Rad phasenweise auch noch angeführt hatte.

Bei den Frauen konnte Anja Beranek nicht um den Sieg mitkämpfen. Die 32 Jahre alte Hawaii-Vierte von 2016 hatte im Ziel fast zehn Minuten Rückstand auf die siegreiche Britin Lucy Charles (4:13:59,1 Stunden). Mehr als Platz sieben war nicht drin für Beranek. dpa