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In seinen drei Jahren bei Phönix Lomersheim hat Ex-Profi Eberhard Carl Spuren hinterlassen. Foto: PZ-Archiv
In seinen drei Jahren bei Phönix Lomersheim hat Ex-Profi Eberhard Carl Spuren hinterlassen. Foto: PZ-Archiv
10.09.2018

Ex-Trainer Eberhard Carl kehrt für Benefizspiel zu Phönix zurück

Mühlacker-Lomersheim. Als Phönix Lomersheim im Frühjahr 2010 den Nachfolger von Claus Piayda suchte und plötzlich Eberhard Carl als neuer Trainer gehandelt wurde, schien Außenstehenden ein Engagement des Ex-Profis unrealistisch.

Doch der frühere Bundesliga-Stürmer des Karlsruher SC, der in Pforzheim arbeitet und im Kreis Calw zu Hause ist, kam tatsächlich – zusammen mit dem damaligen Rückkehrer Martin Maier. Als Phönix Lomersheim im Frühjahr 2010 den Nachfolger von Claus Piayda suchte und plötzlich Eberhard Carl als neuer Trainer gehandelt wurde, schien Außenstehenden ein Engagement des Ex-Profis unrealistisch. Doch der frühere Bundesliga-Stürmer des Karlsruher SC, der in Pforzheim arbeitet und im Kreis Calw zu Hause ist, kam tatsächlich – zusammen mit dem damaligen Rückkehrer Martin Maier.

Unter Carl ging es für Phönix zurück in die Bezirksliga, wo sich die Lomersheimer dann als Neunter und Elfter mit jeweils in etwa ausgeglichener Bilanz hielten. Nach drei Jahren war die Ära Carl dann zwar vorbei, doch der Kontakt ist nicht abgebrochen.

„Ich habe schon lange kein Spiel gesehen“, sagt der 53-Jährige. Das sei eine Zeitfrage. Doch im Mai war Carl bei der Trainerfortbildung im Phönix-Clubhaus und kommende Woche ist er bei einem Benefizspiel in Lomersheim dabei. Am Montag, 17. September, um 19 Uhr tritt Carl mit einer von Ex-Weltmeister und VfB-Legende Guido Buchwald zusammengestellten Mannschaften gegen die Alten Herren von Phönix an. Die Einnahmen gehen an die Familien-Herberge in Illingen-Schützingen. Der Eintritt beträgt 7 Euro.

Über den gut vier Jahre älteren „Diego“ Buchwald sagt „Ebse“ Carl: „Ein Supertyp – einfach bodenständig.“ Das Trikot des KSC und der Stuttgarter Kickers haben beide getragen, aber in völlig unterschiedlichen Phasen.

Zu ihren besten Zeiten haben sie gegeneinander gespielt: Carl stürmte nach seiner Oberliga-Zeit beim 1. FC Pforzheim von 1989 bis 1997 für den KSC. Die Karlsruher machten damals national und international von sich reden. Eine gewichtigere Rolle spielte der VfB, mit dem Verteidiger Buchwald zwischen 1983 und 1994 zweimal deutscher Meister wurde, außerdem im Uefa-Cup-Finale stand. Carl sagt mit Blick aufs Lomersheimer Benefizspiel und vergleichbare Einsätze: „Ich spiele da, wo mich der Trainer hinstellt, aber nicht mehr ganz vorne, wo es wehtut.“ Auch fliegende Wechsel weiß er als Fußball-Senior zu schätzen.

Am Mittwoch kommender Woche ist er in Neubulach beim Spiel der Sparkasse Pforzheim Calw gegen das Landratsamt dabei – das sind die beiden Institutionen, für die er arbeitet. Am folgenden Samstag steht für ihn das das Spiel mit einer Oberjesinger Auswahl gegen ein Team mit Ehemaligen von Borussia Dortmund an.

Mindestens so deutlich, wie vor fünf Jahren beim Abschied von Phönix sagt Carl, dass es ihm an einer weiteren Perspektive fehlte.

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