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Der Rechtshänder Markus Bujotzek von der TGS Pforzheim hat sich an der linken Schulter verletzt und fällt wohl zwölf Wochen aus. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
Der Rechtshänder Markus Bujotzek von der TGS Pforzheim hat sich an der linken Schulter verletzt und fällt wohl zwölf Wochen aus. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
22.09.2017

„Extrem bitter“: PZ-Interview mit verletztem Markus Bujotzek von der TGS Pforzheim

Markus Bujotzek wird am heutigen Samstag fehlen, wenn die TGS Pforzheim um 19.00 Uhr in der Bertha-Benz-Halle das Topspiel in der 3. Handball-Bundesliga gegen die SG Nußloch bestreitet. Der 20-jährige Mittelblocker hat sich gegen Oppenweiler/Backnang eine Schulterverletzung zugezogen.

PZ: Herr Bujotzek, wie kam es zur Schulterverletzung?

Markus Bujotzek: Relativ unspektakulär. Ich habe den Gegenspieler angenommen, der hat eine hektische Bewegung gemacht, dabei hat sich mein Arm in einem schlechten Winkel verdreht. Die Schulter ist kurz rausgesprungen, die Gelenkpfanne hat etwas abbekommen. Gott sei Dank muss ich nicht operiert werden.

Wie lange fallen Sie aus?

Vermutlich bis zu zwölf Wochen. Ich versuche aber, mit unserem Physio Sebastian Firniss viel Muskelaufbautraining zu machen, um die Pause verkürzen zu können.

Die Verletzung trifft Sie hart, schließlich haben Sie sich in dieser Saison in die erste Mannschaft gespielt?

Ja, das ist schon extrem bitter. Ich habe mich herangekämpft, die Jungs haben sich auf mich verlassen. Jetzt sowas.

Mit Ihrem Nebenmann Florian Taafel harmonierten Sie gut...

Er hilft mir auch viel. Vor und während des Spiels. Wir müssen uns auch zu hundert Prozent aufeinander verlassen können.

Was ist drin im Heimspiel gegen den Titelverteidiger Nußloch?

Wir haben Sie ja in der vergangenen Saison schon nach der Winterpause geschlagen. Warum nicht dieses Mal wieder? Wir sind gut drauf und wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, können wir auch oben mitspielen.

Was sagen Sie zur Terminhatz bei den Profihandballern?

Zwei wichtige Spiele innerhalb von 48 Stunden zu bestreiten, wie demnächst die Rhein-Neckar Löwe, ist schon sehr krass. Selbst in der 3. Liga ist man teilweise am nächsten Tag noch platt.