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Lächeln trotz der Anstrengung: Patrick Toth beim 100-Kilometer-Lauf in Biel.  Foto: www.alphafoto.com 

Extremsportler aus Pforzheim absolviert 100 Kilometer in Biel ohne „Geh-Pause“

Pforzheim. Der in Pforzheim lebende Patrick Toth hat bereits zum fünften Mal am 100 Kilometer-Lauf im schweizerischen Biel teilgenommen. Der gebürtige Schweizer kam bei diesem Ultra-Marathon nach 11:59:26 Stunden ins Ziel, belegte damit in der Gesamtwertung mit Rang 45 seine bislang beste Platzierung und in der Altersklasse 55 Platz neun.

Toth ist eigentlich Triathlet, hat sich schon oft für Ironman-Wettkämpfe qualifiziert, auch für den berühmten Ironman auf Hawaii. Aber nachdem auch in diesem Jahr das Training, speziell für Schwimmen und Radfahren, schwierig war und zahlreiche Triathlon-Wettbewerbe abgesagt wurden, hat er sich zur Teilnahme in Biel entschieden. Auch der Lauf in Biel wurde mehrfach verschoben, was die Vorbereitung entsprechend kompliziert machte. Zudem war der sonst übliche Begleiter auf einem Fahrrad, der Verpflegung mit sich führt und den Läufer auch mental unterstützt, nicht erlaubt. Als der Lauf dann schließlich stattfand, spielte wenigstens das Wetter mit. Nachts kühlten die Temperaturen zwar bis auf zehn Grad ab, aber es blieb wenigstens trocken.

Trotz einer anspruchsvollen Streckenführung mit vielen steinige Wegen und zahlreichen Höhenmeter war Toth das Rennen schnell angegangen.   Am Ende brachte der Pforzheimer das Rennen ohne „Geh-Pause“ hinter sich und war mit seinem neunten Rang in der Altersklasse zufrieden.