760_0900_12349_.jpg FC Nöttingen: Aufwärts mit neuem Selbstvertrauen
Jubeln wollen die Nöttinger Spieler auch Mittwoch im Heimspiel gegen die Reserve der Stuttgarter Kickers. PZ-Archiv, Eibner 

FC Nöttingen: Aufwärts mit neuem Selbstvertrauen

Es war zwar nur ein Oberliga-Spiel. Dennoch tagte nach dem Schlusspfiff im Presseraum des Wildparkstadions der personifizierte Fußball-Sachverstand. Nicht genug, dass sich beim Kräftemessen zwischen dem FC Nöttingen und dem Karlsruher SC II mit Michael Wittwer und Josef Zinnbauer zwei ehemalige Karlsruher Bundesligakollegen auf der Trainerbank gegenübersaßen. Auch Ex-KSC-Torjäger Rainer Krieg und Rainer Scharinger waren dabei, als die Nöttinger ihren Rivalen mit 2:0 noch tiefer in den Abstiegsstrudel stürzten.

Was die momentane Nöttinger Stärke ausmacht, war auf dem Karlsruher Rasen gut zu beobachten. Denn auch ohne den grippekranken Marcel Rapp und Mario Bilger (Adduktoren-Verletzung) ließen die Remchinger den KSC-Kickern nur selten Raum zur Entfaltung. „Wir haben den Gegner mit unserer starken Defensivarbeit nicht ins Spiel kommen lassen. Das war das Erfolgsrezept“, analysiert Timo Brenner, der als Abwehr-Chef seine Aufgabe bravourös löste. Auch nach vorne setzten die Nöttinger deutlich mehr Akzente als der KSC II und erzielten durch den Ex-Karlsruher Leutrim Neziraj die Treffer zum 2:0 (15./68.). „Nach der Niederlage in Bahlingen haben wir untereinander geredet und uns ist klar geworden, dass mehr in der Mannschaft steckt, als nur ein Mittelfeld-Platz“, versichert der Nöttinger Torjäger, der auch morgen gegen die Kickers eine entscheidende Rolle spielen könnte. pep