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Felix Zachmann in seinem Element. Per Kopf klärt der Abräumer im Mittelfeld des FC Nöttingen im Spiel gegen den Karlsruher SC II.   Becker
Felix Zachmann in seinem Element. Per Kopf klärt der Abräumer im Mittelfeld des FC Nöttingen im Spiel gegen den Karlsruher SC II. Becker
28.09.2015

FC Nöttingen: Felix Zachmann fast wieder der Alte

Die Vorstellung des FC Nöttingen beim 5:0 (3:0)-Sieg gegen den Karlsruher SC II war nahezu perfekt. Der Regionalliga-Absteiger zerlegte im Spitzenspiel der Oberliga Baden-Württemberg den Nachwuchs des Karlsruher SC nach allen Regeln der Fußball-Kunst.

Wie es derzeit aussieht, geht die Meisterschaft in dieser Saison nur über den FC Nöttingen. „Diese Aussage unterschreibe ich sofort“, sagte Felix Zachmann nach dem Spiel am Samstag im Panoramastadion im Brustton der Überzeugung.

Für Zachmann war die Partie eine ganz Besondere: Es war sein erstes Punktspiel in dieser Saison von Beginn an. Nach dem Pokalspiel gegen den FC Bayern im August war der 27-Jährige lange verletzt. Auch die Regionalliga-Saison 2014/15 hatte der Blondschopf wegen hartnäckiger Probleme mit der Symphyse (Schambeinfuge) fast komplett verpasst.

„Ich bin wirklich sehr froh, wieder auf dem Platz zu stehen. Ich bin aber noch nicht bei 100 Prozent. Ich brauche Spielpraxis“, so Zachmann. Ihm diese zu gewähren, hatte sein Trainer Michael Wittwer erst kurz vor dem Spiel entschieden. „Gegen die spielstarken Karlsruher wollte ich mit einer Doppel-6 die Räume eng machen. Dafür musste ein Offensivmann draußen bleiben“, so Wittwer. Die Rechnung ging auf. Der zweite Sechser neben Zachmann, Marc Schneckenberger, erzielte sogar das Tor zum 4:0.

Wer Felix Zachmann am Samstag gesehen hat, kann sich kaum vorstellen, dass der zweikampfstarke Abräumer im Mittelfeld im nächsten Spiel beim FSV Bissingen (Samstag, 15.30 Uhr) nicht in der Startelf steht. Eine Stammplatz-Garantie hat er aber nicht. Vielmehr freut sich Michael Wittwer, dass er mittlerweile den ganzen Kader zur Verfügung hat. Auch Simon Frank trainiert wieder und könnte demnächst eine Option für die linke Abwehrseite sein. „Ich habe jetzt richtig viel Auswahl“, strahlt Wittwer. Die braucht er auch, denn nach dem schweren Auswärtsspiel in Bissingen wartet am Freitag, 9. Oktober, (19.00 Uhr) das prestigeträchtige Derby gegen den 1. CfR Pforzheim auf die Lilahemden.

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