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Erstmals geschlagen in dieser Oberliga-Saison: der FC Nöttingen mit Kapitän  Timo Brenner.  PZ-Archiv, Eibner
Erstmals geschlagen in dieser Oberliga-Saison: der FC Nöttingen mit Kapitän Timo Brenner. PZ-Archiv, Eibner
02.11.2015

FC Nöttingen: Frust nach Niederlage beim Kabinenfest schnell vergessen

Irgendwann musste es den FC Nöttingen ja erwischen. Mit dem 2:5 beim SV Oberachern am Samstag verlor der FC Nöttingen sein erstes Saisonspiel in der Fußball Oberliga Baden-Württemberg. Oberachern ist somit nach dem FC Bayern München die einzige Mannschaft in dieser Runde, die die Nöttinger schlagen konnten.

Der Aufsteiger jubelte, für den SVO waren es drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Die Nöttinger dagegen trauerten den verlorenen Zählern nicht lange nach, zumal man mit 35 Punkten trotzdem die Tabellenführung vor Verfolger Hollenbach (32) behauptete.

Dennoch – für die Nöttinger war die Niederlage ein neues Gefühl. Schließlich verloren sie zuvor keines der 13 Ligaspiele und auch im BFV-Pokal zog die Mannschaft um Timo Brenner mit vier Siegen ins Halbfinale ein.

„Uns war ja klar, dass wir irgendwann mal verlieren werden, zumal wir – obwohl es gut läuft – keine Übermannschaft sind. Wir sind nicht der FC Bayern“, schmunzelt der FCN-Kapitän. „Das Einzige, was nervt, ist, dass wir verloren haben, obwohl wir gut gespielt haben. Dabei haben wir schon schlechtere Spiele gezeigt und trotzdem gewonnen.“ Doch die Mannschaft habe sich am Samstag nicht lange mit der ersten Saisonpleite beschäftigt. Beim Kabinenfest, welches schon länger geplant war, wurde der Frust schnell heruntergespült, der bisherige tolle Saisonverlauf dagegen kräftig gefeiert. Cheftrainer Michael Wittwer war nicht dabei, als sich seine Kicker gleichzeitig auf die nächsten Aufgaben einschworen.

„Vielleicht tut uns die Niederlage ja auch gut“, meint Brenner. „Jetzt wissen wir, dass wir immer wach sein müssen.“ Und zwar gleich am kommenden Freitag, wenn daheim (19 Uhr) das Topspiel gegen Sandhausen II ansteht.

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