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Schoss  den FC Nöttingen II  unter die  Top  Vier  der  Liga:  Stürmer Patrick Höll.
Schoss den FC Nöttingen II unter die Top Vier der Liga: Stürmer Patrick Höll. © PZ-Archiv, Gössele
29.11.2010

FC Nöttingen II: Jetzt bloß nicht abheben

PFORZHEIM. Die Chancen auf die Herbstmeisterschaft sind für den TSV Grunbach in der Fußball-Landesliga gesunken. Das ausgefallene Spitzenspiel am Wochenende gegen den Dritten Kirrlach machte dem Aufsteiger bei der Jagd auf Spitzenreiter Reichenbach (vier Punkte Vorsprung, 32) einen Strich durch die Rechnung. Die Partie gegen Kirrlach wird im nächsten Jahr nachgeholt.

Grunbach muss nun die nächsten beiden Begegnungen zuerst gegen Post Karlsruhe und am 11. Dezember dann zu Hause gegen Beiertheim gewinnen, Reichenbach gleichzeitig am kommenden Spieltag in Kirrlach verlieren, damit die Truppe von Frank Misztl noch den inoffiziellen Titel feiern kann.

Nach dem 1:0-Sieg gegen den Tabellenvierten Östringen (Torschütze Patrick Höll) gehört das Team von Adolf Weidlich nun endgültig zu den Topteams der Liga. Der Abstand auf Reichenbach beträgt nur noch fünf Punkte. Wird nun ein neues Saisonziel ausgegeben? „Auf keinen Fall“, sagt Adolf Weidlich. Der Coach hält trotz des Höhenflugs den Ball flach. „Es ist klasse, was wir uns erarbeitet haben, und wenn wir im letzten Spiel gegen Fatihspor noch etwas holen und auf Platz fünf überwintern, sind wir sehr zufrieden.“

Weitere A-Junioren einbauen

In der Rückrunde will Weidlich dann die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen, „und die holen wir auch“, ist er überzeugt. Außerdem gelte es im zweiten Saisonabschnitt weitere A-Junioren in die Mannschaft einzubauen. Uwe Schumacher hat ein schlechtes Gewissen. „Es tut mir leid, dass wir bislang unseren Zuschauern daheim nicht viel bieten konnten, aber auswärts läuft es bei uns einfach besser“, sagt der Trainer des 1. FC Kieselbronn. Mit dem 3:0 in Beiertheim hat der FCK sein Minimalziel erreicht. „Mit 20 Punkten sind wir im Soll“, meint Schumacher. Und das Lazarett lichtet sich. Gegen Beiertheim saßen erstmals wieder die Langzeitverletzten Tobias Kloos und Stefan Wittmann auf der Bank. Kloos kam sogar zu einem Kurzeinsatz.

Für Schlusslicht Fatihspor Pforzheim gab es in Reichenbach dagegen eine 0:6-Schlappe. „Das war eine pure Frechheit, was meine Spieler abgeliefert haben“, ärgert sich Coach Kamil Manzak und hofft nun gegen Nöttingen II auf ein kleines Wunder.