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Mittelfeld-Motor Giuseppe Ricciardi (links) wird dem FC Nöttingen heute in Walldorf fehlen. Foto: Hennrich, PZ-Archiv
Mittelfeld-Motor Giuseppe Ricciardi (links) wird dem FC Nöttingen heute in Walldorf fehlen. Foto: Hennrich, PZ-Archiv
10.05.2012

FC Nöttingen: Schaulaufen fürs Pokalfinale

Klar, fiebert beim FC Nöttingen alles dem Pokalfinale gegen die SpVgg Neckarelz entgegen. Auf der Geschäftsstelle des Vereines laufen die Vorbereitungen seit Tagen auf Hochtouren. Doch zuvor hat der Fußball-Oberligist noch ein strammes Programm von drei Punktspielen innerhalb von neun Tagen vor der Brust. Los geht es schon am Freitagabend mit der Partie beim FC Astoria Walldorf (19.00 Uhr). „Eine sehr offensivstarke Mannschaft, die schwer auszurechnen ist, weil sie sehr variabel agiert“, warnt FCN-Coach Michael Wittwer vor dem Gegner, den man im Hinspiel im Panoramastadion noch knapp mit 3:2 Toren bezwungen hat.

Gegen das Team von Trainer Guido Streichsbier, der im Verlauf der Saison Roland Dickgießer abgelöst hat, fehlen Wittwer seine beiden „Sechser“ Felix Zachmann und Giuseppe Ricciardi wegen Verletzung und Krankheit. Deshalb wird wohl Holger Fuchs wieder im zentralen defensiven Mittelfeld auflaufen.

Michael Wittwer ist in der komfortablen Lage, seine Spieler vor dem Pokalfinale in den drei relativ bedeutungslosen Punktspielen testen zu können. „Jeder hat eine Chance“, sagt der Coach zu diesem Schaulaufen. Wittwer kündigt an, noch den einen oder anderen Spieler zu sichten oder auch angeschlagene Spieler zu schonen.

Finalgegner Neckarelz ist übrigens in einer ähnlichen Lage wie der FC Nöttingen. Für die Odenwälder geht es auch um nichts mehr in der Oberliga, wenngleich die Mannschaft von Trainer Peter Hogen noch eine minimale Titelchance hat. Mit sechs Punkten hinter Spitzenreiter SSV Ulm und drei noch ausstehenden Spielen könnte Neckarelz die Ulmer noch abfangen. Allerdings hat der Tabellenführer noch vier Spiele zu absolvieren. Vieles spricht dafür, dass die „Spatzen“ das Rennen vor dem VfR Mannheim machen.