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Nackenschläge musste der FC Nöttingen in Saarbrücken nicht nur durch Fouls wie hier von Daniel Doeringer (links) gegen Leutrim Neziraj einstecken. Vier Gegentore waren für den FCN am Ende zu viel. Foto: EIbner
Nackenschläge musste der FC Nöttingen in Saarbrücken nicht nur durch Fouls wie hier von Daniel Doeringer (links) gegen Leutrim Neziraj einstecken. Vier Gegentore waren für den FCN am Ende zu viel. Foto: EIbner
22.09.2016

FC Nöttingen: Suche nach der richtigen Dosierung

Der FC Nöttingen beendet gegen Pirmasens daheim eine weitere Englische Woche. Bilger und Bräuning droht fünfte Gelbe Karte und damit eine Sperre.

So langsam neigt sich die kräftezehrende Serie der englischen Wochen für den FC Nöttingen dem Ende zu. Dubravko Kolinger atmet auf: „Nächste Woche können wir wieder einmal etwas trainieren“, sagt er mit Hinblick darauf, taktische Dinge wieder auf den Übungsplan zu setzen, gesteht aber auch ein: „Es war wieder eine intensive Woche. Und es ist nicht immer einfach, das richtig zu dosieren.“

Zuletzt stand eher die Regeneration im Vordergrund. Zwei freie Tage gab es am Wochenende nach dem Heimsieg gegen Walldorf, auch am Donnerstag war trainingsfrei, nachdem das Team am Mittwoch die zeit- und kraftintensive Reise zum Spiel in Saarbrücken absolvierte hatte. Am Ende kehrte der FCN mit einer ärgerlichen 2:4-Niederlage im Gepäck heim. Ärgerlich deshalb, weil es nach 83 Minuten durch die Tore von Leutrim Neziraj und Mario Bilger noch 2:2 gestanden hatte.

Gegner nicht übermächtig

Kraft tanken heißt es nun vor dem Heimspiel am Samstag. Um 14 Uhr ist der FK Pirmasens zu Gast im Nöttinger Panoramastadion. Ihre zehn Punkte haben die Nöttinger bislang ausschließlich daheim gesammelt. Und mit Pirmasens tauscht ein Gegner auf, der zwar vier Plätze und zwei Punkte besser ist, auswärts bislang keine Bäume ausgerissen hat und nicht übermächtig wirkt. Ein 1:0-Erfolg früh in der Saison beim SSV Ulm und ein 1:1 in Saarbrücken – das war‘s. Zuletzt gab es bei Hoffenheim II eine 0:6-Packung und ein glückliches 1:1 daheim gegen Watzenborn-Steinberg, weil dem Gegner in der Nachspielzeit ein Eigentor unterlief.

Dubravko Kolinger kann derzeit personell aus dem Vollen schöpfen. Ob Reinhard Schenker auf seiner angestammten Position im defensiven Mittelfeld in die Startelf zurückkehrt, bleibt abzuwarten. „Er ist natürlich immer eine Option“, sagt der Nöttinger Trainer. Zuletzt hat aber auch Theodor Bräuning seine Sache gut gemacht. Ihm droht aber ebenso wie dem besten Nöttinger Torschützen Mario Bilger bald eine Zwangspause. Beide haben bereits vier Verwarnungen kassiert – nach der fünften heißt es, eine Woche aussetzen.