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Trotz guter Gelegenheiten schaffte es Nöttingen nicht, das 2:0 zu machen. Hier klärt Balingens Manuel Pflumm (rotes Trikot) vor Michael Schürg.Becker, PZ-Archiv
Trotz guter Gelegenheiten schaffte es Nöttingen nicht, das 2:0 zu machen. Hier klärt Balingens Manuel Pflumm (rotes Trikot) vor Michael Schürg.Becker, PZ-Archiv
05.09.2013

FC Nöttingen ärgert sich über nicht gegebenen Strafstoß gegen Balingen

Michael Wittwer war bedient. Das hing für den Nöttinger Trainer aber weniger mit der Leistung seiner Oberliga-Fußballer beim unglücklichen 1:1 gegen die TSG Balingen zusammen.

Vielmehr haderte der Ex-Profi mit den bitteren, äußeren Umständen im Panoramastadion.

Nicht genug, dass der FCN erst in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer kassierte. Nach Auswertung der Video-Aufnahmen kam Wittwer auch zu dem Schluss, dass seinem Team ein Handelfmeter verweigert wurde, als der eingewechselte Sebastian Hofmann kurz vor Spielende in den Balinger Strafraum dribbelte. „Die Hand seines Gegenspielers ist klar zum Ball gegangen“, versichert der FCN-Coach, den noch eine andere Sache wurmte: „Die vierminütige Nachspielzeit ist kaum nachvollziehbar. Das sind Ungerechtigkeiten, die meine Mannschaft nicht verdient hat.“

Zu viele Unentschieden

Ansonsten lieferten die Nöttinger eine solide Partie ab, standen sicher in der Defensive und erarbeiteten sich Chancen, von denen Michael Schürg eine per Kopf zum 1:0 (43.) nutzte. „Wenn wir uns etwas vorzuwerfen haben, dann nur, dass in der zweiten Hälfte nicht das 2:0 gefallen ist“, urteilte Innenverteidiger Holger Fuchs.

Beim 1:1 durch Dominik Stikel war auch Robin Kraski machtlos. „Er steht mit dem Rücken zum Tor, dreht sich und trifft perfekt ins Eck. Das kann man nicht besser machen“, meint der FCN-Keeper, der auch am Montag beim VfR Mannheim (19 Uhr) zwischen den Pfosten stehen wird. Der kommende Gegner wurde am Spieltag seinerseits mit 0:5 beim KSC II kalt abgeduscht. „Das macht unsere Aufgabe nicht unbedingt leichter“, betont Wittwer, der enge Spiele gegen die Mannheimer noch aus der letzten Runde gewohnt ist. „Es spricht viel für ein Remis“, so der Nöttinger Trainer. „Davon haben wir aber schon zu viele auf dem Konto.“