760_0900_13530_.jpg FC Nöttingen beendet das Jahr mit Topspiel beim FC Astoria Walldorf
Startelf oder Ersatzbank? Metin Telle (rechts) wird auf jeden Fall in seinem letzten Spiel für Nöttingen alles geben.  Foto: Gössele 

FC Nöttingen beendet das Jahr mit Topspiel beim FC Astoria Walldorf

Ein letztes Mal müssen sich die Oberliga-Fußballer des FC Nöttingen aufrappeln. Am Samstag um 14.00 Uhr steht das letzte Spiel in diesem Jahr beim Tabellenzweiten FC Astoria Walldorf an – wenn die Wetterverhältnisse mitmachen. „Wenn es so bleibt“, sagte Walldorfs erster Vorsitzender Wilhelm Kempf gegenüber der PZ, „dann kann man bei uns spielen.“ Zumal Walldorf auch auf seinen Kunstrasenplatz ausweichen kann.

Mit neuer Kraft und auch etwas Wut im Bauch geht’s dann ins Spiel gegen Walldorf. Eigentlich ein Topspiel, doch davon will Michael Wittwer nichts wissen. Nach dem Remis gegen Singen hat er die Punkte-Rechnerei satt. „Damit brauchen wir uns nicht mehr beschäftigen“, meinte er am vergangenen Wochenende. Die PZ tut es trotzdem: Sieben Punkte beträgt der Rückstand des FCN auf Walldorf (37), neun auf Spitzenreiter Neckarelz, dessen Spiel beim TSV Grunbach abgesagt wurde. Sollte Nöttingen also einen Auswärtssieg landen, würde die Wittwer-Truppe – bei einem Spiel weniger – wieder ein Stück an die Spitze heranrücken.

Das hat der Nöttinger Coach jetzt bestimmt überlesen. Er meint nur: „Wir haben das Nachholspiel gegen Balingen (Termin vermutlich am 23. Februar, Anm. d. Redaktion) noch nicht gewonnen. Wir schauen mal, wie die Situation zu Rückrundenbeginn am 2. März ist.“ Wer weiß, vielleicht lässt sich Wittwer ja dann wieder zu Rechenspielen hinreißen.

„Stärkster Kader der Liga“

Voraussetzung dafür ist aber ein Sieg morgen gegen Walldorf. Die Elf von Coach Guido Streichsbier ist mit Neckarelz das Topteam der Liga. Wittwer sieht den Gegner sogar „fußballerisch weiter“ als die Spielvereinigung. Außerdem habe Astoria den „stärksten Kader der Liga“ – und mit Dejan Bozic auch den Toptorjäger der Liga (wie der Reutlinger Marcel Brandstetter 14 Treffer).

Die Nöttinger Abwehr darf sich also morgen nicht noch einmal solche Schlafmützigkeiten wie gegen Singen erlauben. Klar ist, dass Wittwer wieder mit einer Spitze spielen wird. Ob im System 4-2-3-1 oder 4-1-4-1 wusste der Coach noch nicht. Ein Fragezeichen steht erneut hinter dem Einsatz von Abwehrspieler Holger Fuchs (Zahnverletzung). Eine Option für die Startelf sei Niklas Hecht-Zirpel, so Wittwer. Ob Metin Telle in seinem letzten Spiel für den FCN von Anfang an ran darf, ließ der Trainer noch offen.