Torschützen unter sich:  Leutrim Neziraj (rechts) traf zum 2:1 für Nöttingen und Dejan Svjetlanovic (links) zum 3:3.
Torschützen unter sich: Leutrim Neziraj (rechts) traf zum 2:1 für Nöttingen und Dejan Svjetlanovic (links) zum 3:3. 

FC Nöttingen erkämpft Punktgewinn beim Meister

HOFFENHEIM. Mit einem Achtungserfolg im Gepäck kehrte der FC Nöttingen von seinem letzten Auswärtsspiel in der laufenden Oberliga-Saison zurück. Mit dem 3:3 beim Meister und Aufsteiger 1899 Hoffenheim II erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Michael Fuchs einen überraschenden Punkt.

Zweimal waren die Nöttinger durch Nana Bediako (27.) und Leutrim Neziraj (49.) in Führung gegangen. Am Ende aber musste ein in der Schlussminute durch Dejan Svjetlanovic verwandelter Handelfmeter herhalten, um das Remis zu sichern.

Bei den Nöttingern stand erstmals Robin Kraski im Tor – als Dank für seine guten Trainingsleistungen über die ganze Saison. Viel zu tun bekam er nicht. „Wir haben defensiv wenig zugelassen und immer gefährlich nach vorne gespielt“, freute sich der Nöttinger Vorsitzende Dirk Steidl über den Auftritt seiner Mannschaft. Beim 1:0 schlenzte Bediako den Ball nach Vorarbeit von Neziray aus 25 Metern in den Torwinkel. Das 2:1 legte dafür Bediako für Neziraj auf. Zwischendurch hatten die Gastgeber durch einen schönen Freistoßtreffer von Kai Herdling ausgeglichen.

Umstrittene Entscheidungen

Ein Foul von Andreas Trick an Philipp Klingmann verhalf Hoffenheim dann zum 2:2, den fälligen Foulelfmeter verwandelte Herdling. Die Schlussphase war dann von Hektik infolge von zwei umstrittenen Entscheidungen des Schiedsrichters geprägt. Beim 3:2-Führungstreffer der Gastgeber durch den aus Büchenbronn stammenden Denis Thomalla reklamierten die Nöttinger im Vorfeld vehement ein Handspiel von Vorbereiter Adam Jabiri. Umgekehrt dann die Entstehung des 3:3, als die Hoffenheimer verärgert waren, dass der Unparteiische wegen eines vermeintlichen Handspiels auf den Elfmeterpunkt zeigte.

Für Dirk Steidl war das letztlich ausgleichende Gerechtigkeit. „Die Hoffenheimer Führung wurde durch einen klaren Regelverstoß begünstigt. Dafür muss man den Elfmeter für uns sicherlich nicht pfeifen“, so der Nöttinger Vorsitzende.